Platz schaffen für weitere 60 Schüler

Acht Eingangsklassen sollen im Sommer am Gesamtschul-Standort Gerlingsen aufgenommen werden.
Acht Eingangsklassen sollen im Sommer am Gesamtschul-Standort Gerlingsen aufgenommen werden.
Foto: IKZ
Für die zwei zusätzlichen Gesamtschulklassen sollen Pavillons angemietet werden.

Iserlohn.  Nachdem der Rat am Dienstagabend einstimmig die einmalige Aufnahme von zwei zusätzlichen Eingangsklassen an der Gesamtschule beschlossen hat und der zugehörige Genehmigungsantrag bei der Bezirksregierung Arnsberg gestellt wird, liegt der Ball jetzt im Feld des Kommunalen Immobilienmanagements. KIM hat die Aufgabe, die räumlichen Voraussetzungen an der Gesamtschulzweigstelle in Gerlingsen zur Unterbringung von bis zu 60 weiteren Schülern zu schaffen.

Zusätzliche Räume für die Zweigstelle Gerlingsen

Insgesamt 650 Quadratmeter Fläche werden nach Darstellung des Schulressorts benötigt, um auskömmliche Lernbedingungen für die zwei Zusatzklassen zu schaffen und die seit langem bekannten Defizite zu beseitigen. So muss das Raumprogramm nach Darstellung der Fachverwaltung zwei allgemeine Unterrichtsräume, einen naturwissenschaftlichen Raum, einen Mehrzweckraum, einen Lehrmittelraum, einen Mehrzweckraum, einen Gruppenraum für „Lernkonzept und Inklusion“ sowie einen Ganztagsbereich umfassen. Allein schon in zeitlicher Hinsicht kommt als Lösung nur in Betracht, die benötigten Räume zu einem überwiegenden Teil durch die Anmietung von Pavillons zur Verfügung zu stellen. Gegen eine „feste“ bauliche Lösung spricht überdies, dass die Aufnahme von acht Klassen an der Gesamtschule eine Ausnahme bleiben soll. Doch auch die Übergangslösung hat ihren Preis: Um die Aufstellung der Pavillons zu ermöglichen, kalkuliert das Immobilienmanagement mit Gründungskosten im niedrigen sechsstelligen Bereich. Hinzu kommen Miet- und Betriebskosten.

Vom Tisch ist nach dem Ratsbeschluss vom Dienstag - zumindest vorerst - die Erweiterung des Mensabereiches in Gerlingsen. Einstimmig beauftragte das Stadtparlament die Verwaltung, Räume für die Schülerverpflegung und den Tagesaufenthalt anzumieten. Möglich wäre dies in Gebäuden der benachbarten Kirchengemeinden, die auch schon ihre Bereitschaft erklärt haben, entsprechende Flächen zur Verfügung zu stellen.

Welche baulichen Konsequenzen für den Gesamtschul-Standort Nußberg gezogen werden müssen, werden derweil erst die weiteren Beratungen zur Schulentwicklungsplanung ergeben. Für die zwei zusätzlichen Klassen hingegen stimmte der Rat schon der Errichtung von zwei zusätzlichen Klassenräumen und Fachräumen zum Schuljahr 2016/2017 zu.

 
 

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