Mit Schnuller im Mund auf dem Rundkurs

Nachdem der Sportausschuss-Vorsitzende Dimitrios Axourgos die „Starttröte“ betätigt hatte, machten sich schon gleich die meisten der 303 Kinder begeistert  auf den 800 Meter langen Rundkurs über die Fußgängerpromenade am Stadion bis zum Steg an der Eissporthalle und zurück am Ufer bis zur Autobahnbrücke. Foto: Michael May
Nachdem der Sportausschuss-Vorsitzende Dimitrios Axourgos die „Starttröte“ betätigt hatte, machten sich schon gleich die meisten der 303 Kinder begeistert auf den 800 Meter langen Rundkurs über die Fußgängerpromenade am Stadion bis zum Steg an der Eissporthalle und zurück am Ufer bis zur Autobahnbrücke. Foto: Michael May
Foto: Michael May/IKZ

Iserlohn.. Johann, gerade mal sechs Wochen auf der Welt, dürfte am Samstag der jüngste unter den insgesamt 303 Teilnehmern des „Kids-for-Kids“-Laufes im Rahmen des großen Iserlohner Stadtwerkelaufes am Seilersee gewesen sein.

Verständlicherweise legte der kleine Sümmeraner die Strecke im Kinderwagen zurück, während Can-Kjell Alkan mit seinen 20 Monaten den 800-Meter-Rundkurs schon auf den eigenen Füßen - und mit Schnuller im Mund - bewältigte. Der Kleine besucht die Küken-Gruppe, das neue U3-Angebot des „Hauses für alle Kinder“ in Gerlingsen. Die inte­grative Einrichtung der Diakonie Mark-Ruhr, die seit dem ersten „Kids-for-Kids“-Lauf vor vier Jahren mit von der Partie ist, schickte diesmal 98 „eigene“ und Geschwister-Kinder ins Rennen. Der AWo-Sprachheil-Kindergarten „Plapperkiste“ aus Altena war mit 28 kleinen Läufern am Start. Die Hemeraner Regenbogenschule, die Förderschule des Kreises mit dem Schwerpunkt sprachliche Entwicklung, stellte 62 Teilnehmer, und die Villa Kunterbunt, das Offene Ganztagsangebot der Grundschule Sümmern, hatte sich mit den erstmals startenden Schülern der Carl-Sonnenschein-Schule zusammengetan, gemeinsam gingen 115 Läufer für die beiden Einrichtungen auf die Strecke.

Denn jede der insgesamt in den drei Stunden zurückgelegten 2651 Runden wird von den Stadtwerken Iserlohn nun in bare Münze verwandelt. „Die Kinder haben viel Spaß, treiben Sport im Freien, dazu in der Gemeinschaft und auch noch für ihre Einrichtung - wir finden das sehr förderungswürdig“, unterstrich Stadtwerke-Marketingchef Mike Wiemann. Wie viel Geld genau die einzelnen Einrichtungen bekommen, konnte er indes noch nicht sagen. Denn in den großen Topf, der dann nach einem gerechten Schlüssel aufgeteilt wird, fließt auch noch das, was die Freerunner beim Iserlohner Stadtwerkelauf erlaufen. Für die eigenen Kassen war aber in jedem Fall schon der Erlös aus dem Verkauf von Kuchen, Hot Dogs & Co., die bei den Zuschauern und nach dem Wettkampf auch bei den Läufern sehr guten Absatz fanden.

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