Jugendliche entdecken ihre Stärken

Zum Auftakt des Projekts „komm auf Tour“ am Dienstag in der Halle der SASE begrüßte Schirmherrin Katrin Brenner (l.) gemeinsam mit anderen Projektpartnern die Schülerinnen und Schüler.
Zum Auftakt des Projekts „komm auf Tour“ am Dienstag in der Halle der SASE begrüßte Schirmherrin Katrin Brenner (l.) gemeinsam mit anderen Projektpartnern die Schülerinnen und Schüler.
Foto: IKZ
Das Projekt „komm auf tour“ bietet an drei Tagen Schülerinnen und Schülern der 7.-Klassen Hilfen zur Berufsorientierung und zur Lebensplanung.

Iserlohn..  „Ich verlange von euch, dass ihr es hier gut macht, weil es euch gut tun wird.“ Mit diesen eindrücklichen Worten begrüßte am Dienstag Katrin Brenner, Erste Beigeordnete und Leiterin des Ressorts Generationen und Bildung der Stadt Iserlohn, Schüler in der Halle der SASE, Max-Planck-Straße, die an der Aktion „komm auf Tour“ für den nördlichen Märkischen Kreis teilnahmen.

Seit 2008 findet diese Aktion für alle Siebtklässler in Iserlohn statt. In diesem Jahr haben sich die vier Kommunen Hemer, Menden, Balve und Iserlohn, wie bei der „Ausbildungs- und Studienbörse – Karriere im MK“ zusammengeschlossen, um die Aktion gemeinsam durchzuführen. Die Schirmherrschaft hat dieses Mal Katrin Brenner übernommen.

542 Jugendliche der siebten Klassen sind beteiligt

„Du kannst mehr, als du bislang weißt. Probier aus, was dir Spaß macht, zu Hause, in der Schule und im nächsten Praktikum.“ So lautet die zentrale Botschaft des Projekts „komm auf Tour – meine Stärken, meine Zukunft“. 542 Jugendliche der siebten Klassen von Gesamt-, Haupt- Real- und Förderschulen entdecken dabei noch bis zum Donnerstag, 11. Juni, in einem Erlebnisparcours ihre Stärken. Mit Tempo geht es dabei durch sechs Stationen: vom Reiseterminal über den Zeittunnel ins Labyrinth und von der sturmfreien Bude über die Bühne in die Auswertung. Die „Reisebegleiter“ finden dann gemeinsam mit den Schülern die individuellen Stärken heraus. Ist das mehr der Bereich Fantasie und Kreativität, gibt es Talente in der Organisation, liegen Schwerpunkte in den Fähigkeiten zur Kommunikation oder dem handwerklichen Geschick? Aber auch die Aspekte soziale Stärke, Teamarbeit und technische Begabungen werden analysiert. Denn dieses Projekt soll Hilfestellungen geben bei der zukünftigen Berufsorientierung und Lebensplanung.

Mit einer gewissen Nervosität waren die Schüler in den rund zwei Stunden dauernden Parcours gestartet. Doch schnell wich das einer gewissen Begeisterung, wenn es darum ging, Aufgaben zu meistern und geeignete Lösungswege selbstständig zu finden und zu entwickeln. Am Schluss erfuhren die Schüler, welche Tätigkeiten und Berufsfelder zu ihren individuellen Stärken passen. Denn oft ist es für den Einzelnen nicht einfach, sich zu orientieren. Daher unterstützen Berufsberater der Agentur für Arbeit dieses Projekt.

„komm auf tour – meine Stärken, meine Zukunft“ ist Preisträger im Wettbewerb „365 Orte im Land der Ideen“. Es wurde in der Kategorie „Bildung“ ausgezeichnet, weil es zukunftsorientiert, innovativ, kreativ und vielfältig ist.

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