„Eine sehr gute Lösung für die ganze Alexanderhöhe“

Die Planungen zur Zukunft der Alexanderhöhe erläuterten Baudezernent Mike Janke, Bürgermeister Dr. Peter Paul Ahrens und Ordnungsdezernent Klaus-Peter Knops.
Die Planungen zur Zukunft der Alexanderhöhe erläuterten Baudezernent Mike Janke, Bürgermeister Dr. Peter Paul Ahrens und Ordnungsdezernent Klaus-Peter Knops.
Foto: IKZ
Mike Janke stellt klar: „Die Parkhalle soll so lange erhalten bleiben, bis Ersatz geschaffen ist.“ Die Stadt plant Anbau an das Parktheater für 1000 Personen.

Iserlohn..  Niemand hat die Absicht, die Parkhalle abzureißen, könnte man Walter Ulbrichts berühmten Mauersatz umformulieren. „Die Parkhalle soll so lange erhalten bleiben, bis Ersatz geschaffen ist“, betont Mike Janke, Leiter des Ressorts Planen und Bauen. Gemeinsam mit Bürgermeister Dr. Peter Paul Ahrens und Klaus-Peter Knops, dem Ressortleiter Sicherheit, Bürger, Feuerwehr tritt er in einem Pressegespräch dem Eindruck entgegen, dass die Parkhalle abgerissen werden solle. Vor dem Hintergrund des Bürgerbegehrens der Initiative „Rettet die Parkhalle“ erläutert die Verwaltungsspitze das weitere Vorgehen.

Janke, Dr. Ahrens und Knops begrüßen den gemeinsamen Antrag von CDU und SPD, mit einen Anbau an das Parktheater eine weitere Veranstaltungslokalität für 1000 Personen auf der Alexanderhöhe zu schaffen. „Das ist eine sehr gute Lösung für den gesamten Veranstaltungsort Alexanderhöhe“, erklärt Dr. Ahrens. „Gut, dass Rat und Verwaltung bei diesem Thema an einem Strang ziehen.“

Neue Konzeption zur Attraktivitätssteigerung

Das konkretisiere sich auch in dem Ratsbeschluss, eine Konzeption zur Attraktivitätssteigerung des Parktheaters und der Außenflächen der Alexanderhöhe zu erarbeiten, die den Wünschen des IBSV Rechnung trage. Dieses schließe auch ein Verkehrskonzept mit ein, das den Verkehr unterhalb des Theaters ansiedele. Janke erinnerte an den Ratsbeschluss, nachdem der Neubau einer Multifunktionshalle auf dem Gelände der Alexanderhöhe als städtische Investition nicht mehr verfolgt wird, nachdem sich kein Investor gefunden hatte, der dort oben ein solches Objekt übernehmen wollte.

Andererseits werde die Stadt bei dem vom Rat abgesegneten Zwei-Standorte-Konzept Prof. Dr. Dietrich Walther bei seinen Plänen einer privaten Halle für Großveranstaltungen am Reiterweg konstruktiv begleiten. „Wir sind bestrebt, den Ratsbeschluss hinsichtlich der privaten Veranstaltungshalle so zu verzahnen, dass wir ein optimales Angebot für eine Stadt unserer Größenordnung vorhalten können. Die Verkehrssituation sei rund um den Reiterweg durch die Anbindung an die Autobahn wesentlich unproblematischer als auf der Höhe, meint Janke.

Gemeinsam mit Dr. Ahrens und Klaus-Peter Knops erinnerte er an die Historie, dass die Parkhalle als Provisorium gebaut worden war. Sie entspreche in vielerlei Hinsicht nicht mehr dem Stand der Technik und sei am Ende ihres Lebenszyklusses angelangt. Seit über 30 Jahren gebe es Probleme, sie führten auch dazu, dass die Diskothek damals zum Seilersee verlegt werden musste und bestimmte Veranstaltungen in der Halle nicht mehr geduldet wurden, weil es durch die Besucher durch an- und abfahrenden Verkehr zu extremer Lärmbelästigung gekommen war. Durch die Vorgaben reduzierten sich die Veranstaltungen auf 20 im Jahr, die keinen wirtschaftlichen Betrieb mehr ermöglichen.

„Kritische Veranstaltungen“ weg von der Alexanderhöhe

„Für mich und den Rat stand nie in Frage, dass der IBSV weiterhin seine Veranstaltungen auf der Alexanderhöhe machen kann“, erläutert Dr. Ahrens. In dem noch zu planenenden Theateranbau für 1000 Personen könnten künftig hochwertige Veranstaltungen wie Bankette, Tagungen, Abibälle und Ausstellungen stattfinden. Daraus ergeben sich auch Synergieeffekte für das Theater. „Kritische Veranstaltungen“, die die Nachbarschaft möglicherweise belästigen, wie Oberstufenfeten, Rockkonzerte und Trödelmärkte, seien dort allerdings nicht erwünscht. „Wir wollen nicht abschrecken, wenn wir Restriktionen durchsetzen machen wir das nicht gerne“, betont Knops im Hinblick auf die Lärmmessungen mit Rücksicht auf die Wohnbebauung auf der Alexanderhöhe. Dass diese etwaige Veranstalter abschreckten, sei nachvollziehbar.

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