Der Rupenteich gibt neue Perspektiven frei

Sind mit dem Ergebnis zufrieden: Bauleiter Stefan Dörpinghaus (v.l.), der Abteilungsleiter Stadtentwicklung und Freiraumplanung, Thorsten Grote, Baudezernent Mike Janke und Bürgermeister Dr. Peter Paul Ahrens.
Sind mit dem Ergebnis zufrieden: Bauleiter Stefan Dörpinghaus (v.l.), der Abteilungsleiter Stadtentwicklung und Freiraumplanung, Thorsten Grote, Baudezernent Mike Janke und Bürgermeister Dr. Peter Paul Ahrens.
Foto: IKZ
Seine volle Stauhöhe hat der Rupenteich noch nicht wieder erreicht, gute 40 Zentimeter werden noch hinzukommen.

Iserlohn..  Der Rupenteich glänzt sicherlich nicht durch seine Größe. Vielmehr ist es die idyllische Lage an einem zentralen Eingangsbereich zu den Wäldern rund um den Fröndenberg, auf dem dann ganz oben der Danzturm trohnt, weshalb die Iserlohner das 1800 Quadratmeter große Gewässer letztlich doch tief in ihr Herz geschlossen haben.

Die Sichtachse zum Danzturm wiederherstellen

Damit das auch so bleiben kann, waren aber umfassende Sanierungsmaßnahmen notwendig. Die hatten am unteren Rupenteich begonnen und sind nun auch am größeren oberen Teich abgeschlossen. Mit zwei Einschränkungen: Der Dammbereich mit den Elementen Geländer, Bodenbelag und Bänken im Siebziger-Jahre-Look soll noch neu gestaltet werden - auch mit Bezug zum ursprünglichen Aussehen. Dafür sollen mehr Natursteine und weniger versiegelte Flächen sorgen. Und die Sichtachse zum Danzturm soll ebenfalls wiederhergestellt werden.

Grundsätzliche Überlegungen zur Dammgestaltung sollen im Herbst in einer Bürgerwerkstatt präsentiert werden, wie Thorsten Grote, Abteilungsleiter Stadtentwicklung und Freiraumplanung bei einem Ortstermin mit Bürgermeister Dr. Peter Paul Ahrens, Baudezernent Mike Janke und Bauleiter Stefan Dörpinghaus ankündigte. Dann werden auch zusätzliche Ideen der Bürger erwünscht sein. Einige gibt es schon: etwa ein Asphaltsaum auf der Hauptzuwegung von der Hugo-Fuchs-Allee aus. So soll die Erreichbarkeit beispielsweise für Kinderwagen verbessert werden. Die Arbeiten an der Sichtachse zum Danzturm sind derzeit für den Winter 2016/2017 vorgesehen.

Der Wasserspeigel wird noch rund 40 Zentimeter steigen

Seine volle Stauhöhe hat der Rupenteich noch nicht wieder erreicht, gute 40 Zentimeter werden noch hinzukommen. Herzstück der Sanierung war eine neue Abdichtung, die nun aus Ton anstatt einer Folie besteht. Im Dammbereich wurde das Überlaufrohr abgedichtet, und das historische Stützbauwerk mit dem markanten Speier ausgebessert. Die ursprüngliche Überlegung, hier zur Verstärkung eine Gabionenwand zu errichten, wurde letztendlich fallen gelassen. Andere technische Maßnahmen machten eine solche Wand überflüssig.

Im Zuge der Sanierung war es für die Abdichtung notwendig, im Uferbereich einige Bäume zu fällen und Buschwerk zu roden. Das hat aber auch positive Effekte: So ist die - ebenfalls ausgebesserte - Kaskade im Zuflussbereich wieder sichtbar, auch sonst ergeben sich neue attraktive Sichtbeziehungen.

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