Bewerbung um die Sparkassen-Akademie

Iserlohn bewirbt sich um dier Akademie mit der Freifläche, die zwischen der „neuen“ Alexanderstraße und dem Parktheater
Iserlohn bewirbt sich um dier Akademie mit der Freifläche, die zwischen der „neuen“ Alexanderstraße und dem Parktheater
Foto: IKZ/Michael May
Fristgerecht zum 1. August hat die Stadt Iserlohn ihre Bewerbung abgegeben, neue Heimat der Sparkassen-Akademie zu werden. Insgesamt 38 NRW-Kommunen gehen in das Rennen um die Ansiedlung des Fortbildungsinstituts. Sollte Iserlohn am Ende den Zuschlag erhalten, würde die Akademie auf der Freifläche zwischen Alexanderstraße und Parktheater errichtet.

Iserlohn..  Die Stadt Iserlohn will neuer Standort der Sparkassen-Akademie werden. Wie Bürgermeister Dr. Peter Paul Ahrens und Baudezernent Mike Janke gestern auf Anfrage bestätigten, hat die Kommune ihre Bewerbung fristgerecht zum 1. August abgegeben. Insgesamt haben 38 Städte in Nordrhein-Westfalen ihr Interesse erklärt, Sitz des geplanten gemeinsamen Fortbildungsinstituts der beiden NRW-Sparkassen- und Giroverbände zu werden, die bisher jeweils eigene Akademien in Münster und Düsseldorf unterhalten.

„Wir wollten das Thema nicht an die große Glocke hängen, um Erwartungen zu wecken, die enttäuscht werden, wenn wir den Zuschlag nicht bekommen“, erklärt Mike Janke die bisherige mediale Zurückhaltung der Stadt-Verantwortlichen, nachdem Kommunen wie Hagen und Dortmund ihre Bewerbungen öffentlichkeitswirksam verkündet haben. Informiert über die Teilnahme an der Ausschreibung wurden bisher die Fraktionsvorsitzenden, im September sollen die zuständigen politischen Gremien wie etwa der Planungsausschuss detailliert ins Bild gesetzt werden.

Überzeugt von der hohen Qualität des Angebots

Keinesfalls habe die Strategie der leisen Töne mit der Qualität des Iserlohner Angebots zu tun, versichern Bürgermeister und Baudezernent unisono. Ganz im Gegenteil: Ahrens und Janke sind überzeugt davon, dass Iserlohn mit einem höchst konkurrenzfähigen Angebot ins Rennen gegangen ist, für dessen architektonische Ausgestaltung das Berliner Büro Schultes Frank verantwortlich zeichnet, das unter anderem das neue Kanzleramt entworfen und vor wenigen Jahren den Alexanderhöhen-Wettbewerb gewonnen hatte. Als Standort schlagen die Verantwortlichen die Freifläche zwischen der Alexanderstraße und dem Parktheater vor, den sie mit der direkten Anbindung an den Bahnhof und der Nähe zur Autobahn für verkehrlich optimal erschlossen halten. Stichwort Standort: Die Lage Iserlohns im Herzen von NRW sei ein durchaus positiver Aspekt im Rahmen der Bewerbung. „Und als Stadt der kurzen Wege haben wir viel zu bieten mit einem attraktiven Kulturangebot, Einkaufsmöglichkeiten und freier Natur in direkter Nähe zu dem von uns vorgeschlagenen Akademie-Standort. Alles in allem können wir ideale Voraussetzungen anbieten“, so Bürgermeister Dr. Ahrens.

Optimalfall für die Gestaltung der Alexanderhöhe

Sollte der große Wurf gelingen und die Iserlohner Offerte Ende des Jahres tatsächlich den meisten Gefallen bei den Entscheidungsträgern finden, hielte Dr. Ahrens dies auch für den Optimalfall mit Blick auf die Gestaltung des Alexander-höhen-Areals: „Für uns wäre das eine städtebaulich hervorragende Lösung, es würden Arbeitsplätze im Dienstleistungsbereich geschaffen und wir würden als Akademie-Sitz über ein Alleinstellungsmerkmal verfügen.“

 
 

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