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15 Flugzeug-Oldtimer auf der Rheinermark

Die Organisatoren Philipp Kretschmann (l.) und Peter „Piddy“ Thielmannkonnten vergangenen Wochenende zahlreiche Interessierte zum Libellen-Treffen begrüßen. Abheben durften sie mit Flugzeug-Oldtimern aber nicht, Probesitzen wie diese Besucherin jedoch jederzeit.
Foto: IKZ
Etwa 40 Teilnehmer aus Deutschland, Belgien und den Niederlanden kamen zum Libellen-Treffen.
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Rheinermark..  Eine Leidenschaft, die verbindet – das Segelfliegen mit einer so genannten Libelle. Damit ist jedoch keinesfalls der tierische Besucher am Gartenteich gemeint, sondern das erste in Serie produzierte Kunststoff-Flugzeug. Mehr als 15 solcher Liebhaberstücke, die aufgrund der hochwertigen Verarbeitung noch heute begehrte Gebrauchtflugzeuge sind, konnten am Wochenende auf dem Flugplatz Rheinermark bestaunt werden. Auf dem Gelände des Luftsportvereins Ruhr-Lenne luden die beiden Iserlohner Organisatoren Peter „Piddy“ Thielmann und Philipp Kretschmann nach der Premiere im Vorjahr wieder zum Libellen-Treffen auf der Rheinermark ein.

Teilnehmer nahmen zum Teil eine weite Anreise auf sich

Von Samstag bis Sonntagnachmittag übernahmen die Oldtimer das Regiment auf dem Flugplatz. Sogar aus Belgien, den Niederlanden, aber auch aus dem hohen Norden, aus Hamburg, reisten die etwa 40 Teilnehmer zum Treffen mit Zugfahrzeug und Anhängern an. Beim LSV Ruhr-Lenne angekommen, ging es dann ans Zusammenbauen der Segelflugzeuge, die in den 70er-Jahren von der Firma Glasflügel gebaut wurden.

Fertig aufgebaut, wurden die Segelflugzeuge in Formation aufgestellt und bestaunt. Natürlich wurde auch das eine oder andere Erinnerungsfoto gemacht. Danach tauschten sich die Teilnehmer über das gemeinsame Hobby und ihre Oldtimer aus. Leider spielte am Samstag das Wetter nicht mit, sonst wären die Libellen auch in die Luft gegangen. Jedoch ist dies nur bei der passenden Thermik möglich.

Was ist es, was die Libelle ausmacht? Das einsitzige Flugzeug mit einer Flügelspannweite von 15 Metern besticht durch sein geringes Gewicht sowie seine durchdachte Konstruktion. Nicht nur die gewissen technischen Besonderheiten machen die Libelle zu einem Liebhaberstück. Auch Organisator Philipp Kretschmann gelangt beim Erzählen schnell ins Schwärmen und betont, dass er und die anderen Teilnehmer des Treffens einfach vom Flugzeugtyp begeistert sind.

Geselligkeit durfte nicht zu kurz kommen

Neben dem Fliegen als gemeinsames Interesse stand gewiss auch die Geselligkeit im Mittelpunkt des Zusammentreffens. Am Samstagabend wurde auf der Rheinermark ein Lagerfeuer entzündet und eine Party im Clubheim gefeiert, bevor sich die Besucher in ihre Campingunterkünfte auf dem Flugplatzgelände zurückzogen. Als am Sonntag die Heimreise angetreten wurde, waren sich alle einig: In Zukunft sollen die Liebhabertreffen regelmäßig stattfinden.

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Mi, 19.09.2018, 16.32 Uhr

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