Zauberhafter Abend als Einstieg in den Advent

Swing goes Christmas: beim Konzert im Juk traten Ingo Düe und Antonia Schwingel auch  zusammen auf.
Swing goes Christmas: beim Konzert im Juk traten Ingo Düe und Antonia Schwingel auch zusammen auf.
Foto: Carmen Ahlers

Hemer..  Es kling ein wenig kitschig, aber es trifft es, wenn man sagt, dass das Konzert „Swing goes Christmas“ am Samstagabend im Jugend- und Kulturzentrum am Park vielen Gästen wirklich ans Herz ging. Schon der erste Blick in das JuK, in dem es am Samstag glitzerte und funkelte, ließ viel versprechen. Ingo Grün hatte den Veranstaltungssaal – insbesondere die Bühne – wieder so schön in Szene gesetzt, dass man sich regelrecht darauf freute, dass diese Bühne mit Leben gefüllt wurde. „Swing goes Christmas“, was stellt man sich darunter vor? Das Resümee zuerst: Es war ein ganz bezaubernder Abend, gefüllt mit tollen Stimmen von Ingo Düe, Antonia Schwingel und Max Weyers und den Einlagen der Tänzerinnen der Ballettschule am Sauerlandpark, die immer wieder zauberhaft über die Bühne schwebten.

Großes Wiedersehen aufder Bühne im JuK

Ingo Düe und Antonia Schwingel haben sich bei einem Musical-Workshop der Hemeraner Musikschule kennen gelernt und im Jahr 2010 zum ersten Mal gemeinsam auf der Bühne gestanden. Einige Zeit waren die beiden dann noch gemeinsam musikalisch unterwegs, ehe Antonia Schwingel zum Musicalstudium nach Hamburg ging. Am Samstag gab es das große Wiedersehen der beiden auf der Hemeraner Bühne. Und das klang fantastisch. Und es war sehr emotional. Nach ihrem ersten Soloauftritt am Samstag mit „Ich gehör nur mir“ aus dem Musical Elisabeth brach es aus der jungen Sängerin heraus: „Ich wollte eigentlich gar nichts sagen. Aber ich könnte grad weinen vor Freude, weil ihr alle da seid“, sagte die frühere Hemeraner Musikschülerin, die viel von ihrer Mutter Ursula Schwingel gelernt hat.

Zusammen mit Ingo Düe auf der Bühne bildeten die beiden eine echte Einheit, denen man die Emotion bei den Darbietungen abnahm, mitfühlte, sich einfach zurücklehnte und zuhörte. Es gab viele so genannte Gänsehautmomente, wenn die Darsteller auf der Bühne ihre Emotion auf die Zuhörer übertrugen. Zusammen trugen die beiden zum Beispiel auch das „Halleluhja“ des verstorbenen Leonard Cohen vor.

Auch Max Weyers aus Düsseldorf schaffte es spielend, sich einen Zugang zu den Hemeranern zu verschaffen. Auch im Swing fühlt er sich scheinbar zu Hause, sonst ist Max Weyers eher im Bereich Schlager und Pop zu finden. Den Hemeranern präsentierte er zudem mit „Heute Nacht“ einen seiner Lieblingsongs.

Ingo Düe führte durch den Abend, und das sehr charmant und mit viel Humor. Viel zu Lachen hatten die Zuhörer bei seinem „denglischen“ Stück, in dem es unter anderem heißt: „Im Ofen burnt die Weihnachtsgans“. Der am Samstag neu gegründete JuK-Chor machte seine Sache gut und wünschte sehr motiviert „Merry Christmas“.

Immer wieder erinnerte Ingo Düe an die Menschen, denen es leider nicht so gut geht in dieser besinnlichen Zeit, appellierte aber auch an einen respektvollen Umgang untereinander. Alles in allem war es ein wunderbarer Abend, bei dem der Alltagsstress wenigstens für kurze Zeit in den Hintergrund rücken konnte.

 
 

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