Höhlenretter gehen in die Luft

Foto: IKZ

Hemer..  Sie ist die einzige derartige Spezialeinheit in Nordrhein-Westfalen und muss daher im Falle eines Falles auch überregional einsatzbereit sein: Die SEG Höhlenrettung NRW – Hemer wurde daher an den Hubschraubern der Polizeifliegerstaffel NRW ausgebildet und unterwiesen.

Wichtige Unterweisung

Die Spezialeinheit mit Sitz in Hemer wird aus den Höhlenrettern der Speläo – Gruppe – Sauerland und der Feuerwehr Hemer gebildet und ist derzeit in NRW die einzige Sondergruppe, die für das spezielle Retten aus Höhlen ausgebildet ist. Um das Einsatzpersonal schnellst möglich zum Einsatzort zu bringen, können die Höhlenretter bei Unfällen jederzeit mit einem Polizeihubschrauber eingeflogen werden. Dieses hat den Vorteil, dass die Höhlenretter binnen 30 Minuten bis maximal eine Stunde nach Alarmierung jeden Einsatzort in NRW erreichen können.

Bei der Unterweisung, die alle zwei Jahre bei der Flugeinsatzgruppe in Dortmund erfolgt, werden neben den Verhaltensmaßnahmen am und im Hubschrauber auch das Be- und Entladen der umfangreichen Rettungsausrüstung bei stehenden und laufenden Rotorblättern der verschiedenen Polizeihubschrauber, so dem Eurocopter, geübt.

Gründung zur LGS

Zu dem Hubschrauberteam gehören Wolfgang Hänisch, Dagmar Stiller, Stefan Schenk, Björn Wegen, Horst Buchholz, Viktorine Hänisch neu dazu gekommen sind: Dr. Thorsten Kreis, Tobias König, Christian Holke.

Eine Zusammenarbeit der Feuerwehr mit den Höhlenforschern gibt es seit vielen Jahren. Im Vorfeld der Landesgartenschau hatte sich die Einsatzgruppe Höhlenrettung im Jahre 2009 offiziell gebildet.

Sie besteht aus Mitgliedern der Speläo-Gruppe, Mitgliedern der Löschgruppe Sundwig, hauptamtlichen Feuerwehrleuten und drei Notärzten.

 
 

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