Handgemachte Rockmusik ohne Schnörkel und Gedöns

Das Konzert der Band Wingenfelder im Alten Casino
Das Konzert der Band Wingenfelder im Alten Casino
Foto: Reinhard Köster

Hemer..  Es war ein Höhepunkt in der Reihe der bisherigen Konzerte im Alten Casino: Über 400 Fans – zumeist der fortgeschrittenen Altersklasse – schwelgten am Donnerstag beim Gastspiel der Brüder Wingenfelder sowohl in der Vergangenheit, genossen aber auch die quicklebendige Gegenwart und dürften sich auch schon auf die Zukunft freuen.

Zusammen mit ihren Bandkollegen spulten die offensichtlich bestens gelaunten Wingenfelders in der besonderen Club-Atmosphäre, die fast schon hautnahen Kontakt zum Publikum erlaubt, ihre knackigen Songs ab. Ohne Schnörkel und Gedöns, pur und in einer Lautstärke, die einem Rockkonzert zwar angemessen war, einem aber nicht die Ohren wegfliegen ließ. Mit trockenem Humor stellte Kai Wingenfelder die Stücke vor und erzählte kleine Geschichten aus dem Leben, ohne jemals in Schwafelei zu verfallen.

Zugaben-Sahnehäubchen aus dem Slaughterhouse

Nach über zwei Stunden gab es auch noch bei den Zugaben ein Extra aus den großen Hits von „Fury in the Slaughterhouse“. Die legendäre Band der Brüder wird im kommenden Jahr anlässlich des 30-jährigen Bestehens für einige Konzerte wieder zusammenkommen. Und 2018 geht dann wieder „Wingenfelder“ auf Tour. Und weil ihnen es ihnen im Alten Casino so gut gefallen hat, stehen die Chancen hervorragend, dass Hemer dann in den neuen Tourplan aufgenommen wird.

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