Großer Bahnhof für den neuen Radweg Hemer-Menden

Der erste Spatenstich für den Radweg auf der ehemaligen Bahntrasse
Der erste Spatenstich für den Radweg auf der ehemaligen Bahntrasse
Foto: IKZ

Hemer..  Großer Bahnhof für einen Radweg auf der ehemaligen Bahntrasse: Politik und Verwaltung gaben sich gestern für den offiziellen ersten Spatenstich ein Stelldichein. Was eigentlich schon zur Landesgartenschau 2010 realisiert werden sollte, wird nun Realität. Auf 5650 Metern werden die Bürger von der Stadtmitte Hemers bis zum Felsenkeller in Menden mit Anbindung an das überregionale Radwegenetz neben der Fahrbahn radeln können, und natürlich auch in umgekehrter Richtung. Bis dahin werden allerdings noch gut vier Monate ins Land gehen.

Schotter wird zerkleinert

So lange werden ungefähr die Bauarbeiten auf der Bahntrasse dauern. Der vorhandene Gleisschotter wird zerkleinert und bildet mit neuer Tragschicht den Unterbau. Eingebaut wird eine Leerrohrtrasse, durch die Internetanbieter Breitbandkabel legen können. Das Niveau der drei Meter breiten Trasse wird an einigen Stellen angeglichen. Am aufwendigsten sind die Bauarbeiten an 16 Straßenanbindungen. Vor allem an der Urbecker Straße muss der Radweg dem Fahrbahnniveau angeglichen werden. Vom Busbahnhof bis zum real-Markt wird der kombinierte Fuß-Radweg beleuchtet. Zusammen mit barrierefreien Bushaltestellen sowie einer Treppenanlage an der Fußgängerbrücke Becke investiert die Stadt rund 220 000 Euro. In der letzten Ratssitzung war der Auftrag zur Herrichtung des Radweges erteilt worden. Insgesamt soll der Radwegebau rund 1,3 Millionen Euro kosten.

Trasse bleibt gesichert

„Heute darf Hemer feiern“, freute sich Bürgermeister Michael Esken. „Viele Stöcke wollte man uns in die Speichen stecken, aber Hemers Rat und Verwaltung haben sich nicht von ihrem richtigen Weg abbringen lassen“, betonte er. Wichtig sei auch, dass durch den Radweg die Bahntrasse für nachfolgende Generationen gesichert bleibe.

Gemeinsam mit Vertretern von Straßen.NRW, der ausführenden Firma Hilgenroth und dem Planungsbüro Gewatec wurde mit alkoholfreiem Radler auf den Baubeginn angestoßen.

 
 

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