Entdeckungsreise durch einen liebevoll gestalteten Garten

Familie Brauner in Landhausen öffnete ihren Garten für Interessierte.
Familie Brauner in Landhausen öffnete ihren Garten für Interessierte.
Foto: IKZ

Landhausen..  Wer den Garten von Carola Brauner und ihrer Familie betritt, findet in den Ecken Dekorationen und Arrangements, wie sie schöner nicht sein könnten. Ist der Hobbygärtner beim Anblick von Garten- und Ambientemagazinen oftmals geneigt zu sagen, dass sich so etwas, wie es sich dort auf den Hochglanzseiten findet, gar nicht umsetzen lässt, so wird er im Garten an der Dorfstraße eines Besseren belehrt. Außergewöhnliche Blumen und Kunstwerke, wohin der Besucher schaut, der Garten sprüht vor Lebendigkeit, und so etwas teilt man gerne mit anderen Garten- und Kunstfreunden. Am Sonntag war es wieder soweit: Im Rahmen der Aktion „Garten Eden“ für die Hospiz-Initiative in Schwerte öffnete Familie Brauner ihre Gartenpforte.

Kleiner Garten besticht mit einem ganz eigenen Charme

Bereits mehrfach haben die Landhauser an der Aktion teilgenommen, und es schien sich herumgesprochen zu haben, dass der kleine, charmante Garten, der aus einem ehemaligen Familiengarten entstanden ist, sehr reizvoll ist. Von verschiedenen Sitzplätzen, allesamt liebevoll dekoriert, bietet sich ein Blick in die Weite und auf interessante Skulpturen.

Wer Carola Brauner kennt, der weiß, wie experimentierfreudig sie ist. Waren es in den Vorjahren Metallskulpturen aus Schrott, mit denen sie ihrer Kreativität Ausdruck verlieh, so hat es ihr inzwischen ein anderer Werkstoff angetan: Tiere und Figuren aus Beton schmücken daher nun den Garten.

Ein Garten verändert sich schon im Laufe der Jahreszeiten, aber auch immer wieder kommen dem Besitzer neue Ideen – so auch Familie Brauner. Wo im Vorjahr noch eine dichte Hecke stand, war nun ein Rankgitter vom Schrottplatz mit alten Bauernhof-Fenstern installiert. Keine Sorge, es gab natürlich auch Ecken, die der Besucher wiedererkannte, der kleine Naturteich oder die gemütliche Grillecke gehörten dazu. Dank der vielen Eindrücke und Düfte, nicht zuletzt den Duft der Parfümrose, blieben einige der Besucher nicht nur für eine kurze Stippvisite, sondern länger und ließen das Ganze auf sich wirken. Und damit sich die zahlreichen Besucher im „grünen Wohnzimmer“ der Familie Brauner wohlfühlten, war selbstverständlich mit Kuchen und Waffeln für das leibliche Wohl gesorgt. Natürlich alles für den guten Zweck, das Hospiz Schwerte – über das an einem Stand im Garten informiert wurde.

Ähnlich wie bei der Aktion „Offene Gärten im Ruhrbogen“ bietet die Aktion „Garten Eden“ einen Blick über den Gartenzaun hinweg. Insgesamt neun Gärten konnten am Sonntag in Schwerte und Umgebung besichtigt werden. Zudem gab es eine geführte Radtour entlang der einzelnen Gartenparadiese. Wenn am 14. Juni noch einmal Gärten im Rahmen der Aktion öffnen, ist Familie Brauner zwar nicht mehr dabei, aber zehn ebenso interessante Gärten warten dann auf Besucher. Unter www.garten-eden-schwerte.de finden Gartenfreunde alle wichtigen Informationen zu den geöffneten Gärten.

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