Die Schienen sind losgeschraubt und bereit zum Abtransport

Mit dieser Maschine haben die Mitarbeiter der Firma Meissner am Mittwoch die Schrauben der Schienen gelöst.
Mit dieser Maschine haben die Mitarbeiter der Firma Meissner am Mittwoch die Schrauben der Schienen gelöst.
Foto: IKZ

Hemer..  Schon am frühen Morgen haben die Mitarbeiter der auf Gleisabbau spezialisierten Firma Meissner aus Baden-Württemberg am Mittwoch losgelegt: Die solange zwischen Hemer und Menden umstrittene Demontage der Oesetalbahn ist im Gange.

Bis Freitag soll die Gleisanlage zwischen ihrem Ende am Omnibus-Bahnhof und dem Bahnübergang Bräuckerstraße bereits verschwunden sein. Am Mittwoch wurden zunächst einmal mit benzinangetriebenen Maschinen die Schrauben gelöst. Am Donnerstag und Freitag werden die Schienen sowie die Schwellen abtransportiert.

Während der Verkaufserlös der rund 30 Tonnen Stahl in die Kasse der Firma Meissner fließt, müssen die Baden-Württemberger die Kosten für die Entsorgung der 50 Tonnen wiegenden Bahnschwellen, die wegen ihrer Imprägnierung als Sondermüll gelten, tragen. Der Schotter bleibt liegen, auch als idealer Unterbau für einen Radweg, der auf der Bahntrasse entstehen soll. Wann der nächste Abschnitt demontiert wird, steht noch nicht fest. Im Rathaus wird aber bereits darüber nachgedacht, in welcher Weise die Einmündung der Urbecker Straße in die B7 (bei Real und Risse) umgestaltet werden könnte, die wegen des Bahnübergangs sehr holprig für Straßenfahrzeuge ist.

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