300 000 Euro für neuen Kunstrasen

Der Sportplatz in Westig hat 1999 seinen ersten  Kunstrasen bekommen.
Der Sportplatz in Westig hat 1999 seinen ersten Kunstrasen bekommen.
Foto: Carmen Ahlers

Hemer..  Der erste Kunstrasen auf einem Hemeraner Sportplatz wurde im Jahr 1999 in Westig ausgerollt. Mittlerweile ist er in die Jahre gekommen und muss im kommenden Jahr ausgetauscht werden. 300 000 Euro wurden deshalb als investive Mittel in den Haushalt eingestellt. „Das ist die aktuelle Kostenschätzung“, sagte Ute Baecker, Leiterin des Schul- und Sportamtes, in der Sitzung des Sportausschusses am vergangenen Mittwoch. Die Sanierungsarbeiten an der Sportstätte Westiger Kreuz sollen in der Saisonpause der Fußballer ab Mai stattfinden, damit zum Saisonbeginn im Herbst der neue Kunstrasen liegt.

Pflege des neuen Belags übernimmt der SIH

Ein Kunstrasenplatz hält durchschnittlich 15 Jahre, da hat der Westiger Platz schon mehr geschafft. Die Pflege des Kunstrasens wird dem Stadtbetrieb Iserlohn-Hemer (SIH) übertragen, der sich auch um die Kunstrasenplätze in Deilinghofen und Ihmert kümmert und die entsprechenden Geräte für die Pflegearbeiten hat. Martin Gropengießer (CDU) fragte nach, welche Art Kunstrasen in Westig gelegt werde. „Die neueste Generation sollte es schon sein“, so Ute Baecker.

Eine Sportstadt zu werden, sei nicht so schwer, aber zu bleiben, sehr, brachte es Martin Gropengießer in der Sitzung auf den Punkt. Der Sportausschuss beschloss vorgestern den Neubau des Umkleidegebäudes des Ernst-Loewen-Sportplatzes, und man war sich einig, dass der Zustand des alten Gebäudes mehr als erschreckend ist. Das ist eine Folge von ungeheurem Vandalismus, ausgelassenen Instandsetzungsmaßnahmen und einer schlechten Bausubstanz. Im Ausschuss war man sich einig, dass man die Vereine, die den Platz und die Umkleiden nach Fertigstellung des Gebäudes nutzen, mehr in die Pflicht nehmen werde, damit so etwas nicht wieder passiert. Dem Ausschuss lag auch ein Bürgerantrag vor, der in diese Richtung zielte, der von allen Mitgliedern des Ausschusses positiv aufgenommen wurde.
So soll das bestehende alte Gebäude, wenn es nach den Fußballern, der Verwaltung und der Politik geht, nicht abgerissen werden, denn das Gebäude könnten sich die Vereine als Lager herrichten. Wenn das Gebäude nicht abgerissen werden muss, würde das auch eine Kostenersparnis von rund 60000 Euro im gesamten Bauprojekt bedeuten.

Entwurfsplanung im Dezember und Januar

Im Dezember und Januar könnte es in die Entwurfsplanung für den Neubau gehen und ein Beschluss für eine Alternative gefasst werden. Im Anschluss daran folgt die Ausschreibung, und seitens der Verwaltung wünscht man sich, schnell mit der Baumaßnahme zu beginnen, um die gute Witterungsphase zu nutzen. Der Neubau wurde im Ausschuss mit etwa 340 000 Euro beziffert, und eine Sanierung des bestehenden Umkleidegebäudes wäre mit nur 20 000 Euro weniger zu Buche geschlagen.

Auch in der Ihmerter Turnhalle stehen Sanierungsarbeiten auf dem Plan. 150 000 Euro sind dafür in den Haushalt eingestellt worden. Hier geht es darum, die Heizung, die Lüftung und die sanitären Anlagen zu erneuern. Dafür hatte sich auch die Ihmerter Initiative „Wir in Ihmert“ stark gemacht.

 
 

EURE FAVORITEN