Vom Pinsel zum Weihnachtsmann

Den Kindern aus Tagesstätten und Schulen dankten Bürgermeister Jan Heinisch und Förster Hannes Johansen, der für die Christbäume gesorgt hatte.
Den Kindern aus Tagesstätten und Schulen dankten Bürgermeister Jan Heinisch und Förster Hannes Johansen, der für die Christbäume gesorgt hatte.
Foto: FUNKE Foto Services
Mit Gutscheinen und Erinnerungs-Fotos dankt der Bürgermeister den Kindern, die für Weihnachtsmarkt-Schmuck sorgten. 18 Gruppen hatten sich beteiligt.

„Weihnachten ist schon in weniger als elf Monaten.“ Bürgermeister Jan Heinisch hatte gestern guten Grund, daran zu erinnern – und zwar in einem Ratssaal, der so voll war wie selten: Den langen Tisch für Verwaltung und Vorsitzende hielten Realschülerinnen besetzt. Etliche der komfortabel breiten Stühle für die Ratsmitglieder teilten sich gleich zwei Kinder. Schließlich wollten Abordnungen von 18 Gruppen hinein in den plötzlich gar nicht mehr so großen Sitzungssaal.

Die Stadt hatte sie alle eingeladen zu einem Dankeschön-Viertelstündchen. Denn sieben Kindergärten, sieben Grundschulen, alle drei weiterführenden Schulen und die Mädchengruppe des Club: Sie alle hatten mitgeholfen, die Christbäume für den Weihnachtsmarkt zu schmücken sowie für den traditionell gestalteten Kinderweihnachtswald im Rathaus-Innenhof.

„Wunderschön!“ Dieses Lob für die kreativen Kleinen und etwas Größeren hatte der Bürgermeister von vielen Bürgern gehört – und gab es gestern gerne weiter. Er erinnerte sein junges Publikum auch daran, dass die Flüchtlinge in Heiligenhaus sich sehr über die geschmückten Bäume gefreut hatten, nachdem der Weihnachtsmarkt beendet war.

Die Zeit, sich selbst zu schmücken

Eigentlich wollte Jan Heinisch ja kein Werk besonders hervorheben – „es war alles toll“ – aber eine witzige Kreation hatte es ihm doch besonders angetan: Ihn amüsierte, „wie aus einem Pinsel ein Weihnachtsmann gebastelt wurde“.

Allein bei lobenden Worten sollte es nicht bleiben: Zu den Erinnerungs-Fotos der geschmückten Bäume gab’s für jede der 18 Gruppen einen Einkaufs-Gutschein. „Bald kommt ja ein Fest“, raunte der Bürgermeister, „wo man sich selber schmückt“. In der Tat galt das Gros der Gutscheine für Heiligenhaus’ Kreativladen mit seinem gewaltigen Karnevals-Sortiment.

Dann hieß es noch vor dem Ratssaal „Spaghetti!“-Rufen für das Gruppenfoto mit dem Stadtoberhaupt – und hinaus mit Vorfreude aufs Gutscheine-Einlösen.

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