Umbau der Hauptstraße in Heiligenhaus schreitet zügig voran

Christoph Husemeyer
Die Absperrungen an der Kreuzung Bahnhofstraße/Wülfrather Straße machen es deutlich: Der Umbau der Hauptstraße Richtung Osten geht seit dieser Woche weiter.
Die Absperrungen an der Kreuzung Bahnhofstraße/Wülfrather Straße machen es deutlich: Der Umbau der Hauptstraße Richtung Osten geht seit dieser Woche weiter.
Foto: H.W. Rieck
Seit Montag wird der Bereich östlich der Bahnhofstraße/Wülfrather Straße erneuert. Kreuzung als Knotenpunkt soll so schnell wie möglich fertig werden.

Heiligenhaus.  Der Umbau auf der Hauptstraße geht zügig voran. Im Dezember feierten Anwohner und Händler die Fertigstellung des Abschnitts von der Wülfrather/Bahnhofstraße, der nun wieder in Richtung Rathaus befahrbar ist (wir berichteten). Nun wandert die Baustelle weiter nach Osten in Richtung Sachsenstraße. „Die Baufirma hat am Montag mit dem nächsten Teilstück des zweiten Bauabschnitts begonnen“, berichtet Tiefbauamtsleiter Michael Krahl.

In den kommenden Tagen soll an der Kreuzung Bahnhofstraße/Wülfrather Straße die Installation der Ampelanlage vorbereitet werden. Auch das Pflaster für den Gehweg, das zum Teil provisorisch wiederhergestellt ist, soll dann fertiggestellt werden. In den kommenden Tagen, so Krahl weiter, werden für diese Arbeiten die Bagger erneut in der Kreuzung arbeiten müssen. „Da an dieser Stelle auch Busse von der Bahnhofstraße in die Hauptstraße einbiegen, wird das vom Platz her etwas hakelig“, so der Tiefbauamtsleiter. „Der Knotenpunkt soll daher so schnell wie möglich fertiggestellt werden.“

Das gilt auch im Hinblick auf den Karneval Anfang Februar. So werden die Teilnehmer des großen Zugs in der Bahnhofstraße Aufstellung nehmen, um dann über die Hauptstraße zu ziehen. „Bis dahin muss die Kreuzung mit Gehwegen fertig sein“, sagt Krahl.

Verkehrsverlauf ändert sich.

Weiter Richtung Osten verlaufen die Arbeiten aktuell auf dem südlichen Gehweg bis zur Frankenstraße. „Im nächsten Schritt wird die Frankenstraße dann nur noch vom Südring anfahrbar sein und die Hauptstraße wird zur echten Sackgasse“, so Krahl mit Blick auf die Anwohner. Im März soll das Teilstück bis „Am Hangstein“ fertig werden. „Das ist natürlich abhängig vom Wetter und kann sich verschieben“, schränkt Krahl ein.

Der Umbau der Hauptstraße, bei dem neue Versorgungsleitungen gelegt und die Gehwege erneuert werden, die Fahrbahn verengt und ein Angebotsstreifen für Fahrräder in Richtung Osten eingerichtet wird, erfolge weiter in kleinen Abschnitten, sagt Krahl. „So können wir auf die Bedürfnisse der Anwohner und den Lieferverkehr der Betriebe Rücksicht nehmen.“

Im Juni erfolge dann verkehrstechnisch der nächste große Schritt. „Dann soll es von der Kreuzung Bayernstraße nach Osten vorangehen.“ Dann könnten Autofahrer vom Südring in die Bayernstraße und von dort wieder nach Westen in die Hauptstraße abbiegen. „Ende 2016 soll der zweite Bauabschnitt bis zur Sachsenstraße fertig sein“, hofft Krahl.

WAZ-Leser klagt über Falschparker auf Angebotsstreifen für Radfahrer

Jürgen Karl wundert sich über die Beschilderung an der Kreuzung zur Bahnhofstraße/Wülfrather Straße. Der WAZ-Leser: „Wer von der Westfalenstraße kommt, findet an der Kreuzung mit der Hauptstraße ein Stoppschild vor, obwohl weder von links, weil die Hauptstraße gesperrt ist, noch von rechts aus der Einbahnstraße zum Rathaus, jemand kommen kann. Hier muss der Autofahrer dennoch anhalten. Warum?“

Tiefbauamtsleiter Michael Krahl sagte auf Anfrage, dass das Stoppschild in den nächsten zwei Wochen entfernt und durch ein Vorfahrtsschild ersetzt werde. „Das ist dann so geregelt, wie die Kreuzung am Ende aussehen wird. Allerdings gelten die Verkehrsschilder sowieso nur dann, wenn die Ampel dort ausfallen sollte.“

Jürgen Karl hat zudem bemerkt, dass vor allem am Wochenende der neue Angebotsstreifen für Radfahrer „zwischen St. Suitbertus und Jahnstraße komplett zugeparkt ist.“ Gleiches gelte für die durch Pflasterung gegenüber dem Eingang zur Kirche ausgewiesene Freifläche. Laut Michael Krahl habe der Angebotsstreifen wetterbedingt noch nicht als solcher markiert werden können. „Wir haben aber Halteverbotsschilder aufgestellt.“ Krahl rät den Autofahrern daher im eigenen Interesse davon ab, dort zu parken.