Strohballen auf den Panoramaradweg gerollt

Eine Überraschung der besonderen Art erlebten zwei aufmerksame WAZ-Leserinnen: Beim Spaziergang über den Panoramaradweg wurde ihnen der Rückweg quasi versperrt. Während auf dem Hinweg Richtung Kettwig der Weg noch frei war, staunten die beiden nicht schlecht, als sie auf dem Weg zurück zwischen Hösel und der Unterilp plötzlich zwei Strohballen auf dem Weg entdeckten. Diese mussten nur kurz zuvor den Berg herunter gerollt sein.

Absteigen, stehen bleiben, wundern, drum herum gehen und weiterfahren hieß es am Dienstag für die Radler und Spaziergänger, die sich bei strahlendem Sonnenschein und sommerlichen Temperaturen auf den Panoramaweg begaben. Zwei große, dicke Heuballen hatten scheinbar ihren eigenen Weg eingeschlagen und landeten schließlich mitten auf dem Radweg. Dort blieben sie auch liegen, denn Ballen in der Größe kann man nicht einfach so bewegen, berichten die WAZ-Leserinnen. Versucht haben sie es, aber dann die Polizei gerufen. Da an den Informationssäulen, die in regelmäßigen Abständen auf dem Panoramaradweg angebracht sind, auch Angaben zum genauen Standort angebracht sind, konnten die Spaziergängerinnen die Nummer 50 als blockierte Stelle melden. Noch während des Telefonats kam jedoch unerwartete Hilfe von höchster Stelle: der sich im Urlaub befindende und freizeitlich radelnde Bürgermeister Dr. Jan Heinisch kam zufällig vorbei und war auch überrascht über die bahnblockierenden Ballen. Und wie man den Bürgermeister kenne, sei er sich nicht zu schade, sich auch um diese Problematik zu kümmern, schildern die WAZ-Leserinnen.

Die Polizei musste also nicht mehr anrücken, stattdessen konnte Heinisch tatsächlich helfen. Während die WAZ-Leserinnen ihren Weg fortsetzten, kam ihnen bereits am Isenbügeler Bahnhof ein Gabelstapler entgegen. Wenn der Bürgermeister sich drum kümmere, dann gehe halt alles ganz flott, finden die Spaziergängerinnen. Alles gut ausgegangen, keine Verletzten durch die rollenden Ballen, die hoffentlich von ihrem Besitzer mittlerweile alle wieder eingesammelt werden konnten. Von Seiten des Ordnungsamts hat er zumindest noch nichts zu befürchten.

 
 

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