Spaten im Schnee

Schneeschippen statt Spatenstich: v.l. Wolfgang Lohde, Peter Iwand, Alexander Lindhorst, Gergen Stolle und Gerhard Schoenberg. Foto: Dennis Straßmeier
Schneeschippen statt Spatenstich: v.l. Wolfgang Lohde, Peter Iwand, Alexander Lindhorst, Gergen Stolle und Gerhard Schoenberg. Foto: Dennis Straßmeier
Foto: WAZ FotoPool

Heiligenhaus.. Wer meint, dass der obligatorische Spatenstich unmittelbar vor Baubeginn erfolgen muss, irrt – zumindest an der Schulstraße. Dort wurden gestern die Spaten verteilt, um symbolisch einen Projektstart zu feiern. Das Projekt heißt „Seniorenresidenz Heiligenhaus“.

Eine Einrichtung der Bergischen Diakonie Aprath als Betreiber und der Lindhorst-Gruppe als Investor (Volumen fast neun Millionen Euro). 80 Pflegeplätze in Einzelzimmern, neun Service-Wohnungen für Senioren und eine Demenz-WG mit acht Plätzen sowie 14 Tagespflege-Plätze sollen an der Schulstraße entstehen. Bevor ausgeschachtet werden kann, muss aber erst mal der Abrissbagger anrücken. Denn noch steht auf dem künftigen Bauplatz der Gebäudekomplex des alten evangelischen Altenheims.

Später als geplant

Dass man unterm Strich ein Jahr später als geplant zur Tat schreite, erklärte Pater Peter Iwand, Vorstandsvorsitzender der Bergischen Diakonie Aprath – und räumte auch ein, dass der Umzug der Senioren in ihr Übergangsdomizil an der Lindenstraße im Nachhinein gesehen, zu früh erfolgt sei.

Für die Verzögerungen gab es viele Gründe, vor allem aber ist die Entsorgung der Bau-Altlasten viel aufwendiger als gedacht. So sind die Ziegel-Verblender an der Fassade des Anbaus einzeln abzuschlagen, um an die die darunter verbaute Mineralwolle zu kommen, die heute als Schadstoff gilt. Zuversichtlich ist der Bauleiter, dass Anfang Januar die Abrissbirne kommt. Und Alexander Lindhorst hofft weiterhin, dass die Senioren Ende 2011 einziehen können.

 
 

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