Schilder weisen den Weg

Die neuen Hinweisschilder zeigen den Nutzern des Panoramaradwegs, wo es lang geht. Foto: H.W. Rieck
Die neuen Hinweisschilder zeigen den Nutzern des Panoramaradwegs, wo es lang geht. Foto: H.W. Rieck
Foto: WAZ FotoPool

Heiligenhaus.. Radfahrer, Spaziergänger und Inliner-Fahrer wissen jetzt, wo’s lang geht. Anfang Oktober konnte – knapp drei Monate nach der Eröffnung des Panoramaradwegs – die Wegebeschilderung montiert werden.

In den nächsten Tagen zieht das ausführende Unternehmen auch mit der verkehrsrechtlichen Beschilderung nach. Das kündigte jetzt Raimund Quaß vom Straßenbauamt auf Nachfrage der WAZ an. 39 neue Hinweisschilder und 40 Zusatzschilder, die zum Beispiel auf Gefahrenstellen aufmerksam machen oder die Benutzung von Mofas untersagen, sollen dann für eine korrekte Beschilderung des kombinierten Rad- und Fußgängerwegs sorgen.

Wie gut der neu angelegte Panoramaradweg bei Fahrradfahrern und Fußgängern ankommt, belegen Zählungen der Stadt. An einem Samstag und einem Mittwoch konnten jeweils 900 Nutzer gezählt werden. 2000 Radfahrer und Spaziergänger tummelten sich an einem sonnigen Sonntag auf dem Panoramaradweg.

Reiten verboten!

Für Ärger bei Stadt und den zweibeinigen Nutzern der beliebten Freizeitstrecke sorgen jedoch erneut Reiter, die den Weg für Ausritte nutzen (WAZ berichtete ausführlich). „Das ist nicht erlaubt“, macht Raimund Quaß noch einmal deutlich. Die Straßenwacht des Ordnungsamtes ist weiterhin unterwegs und macht Reiter auf den Verstoß aufmerksam.

Unterdessen erfolgen am Panoramaradweg noch kleine Nachbesserungen bei der Wegebeschilderung und die Montage von Pollern. Um den Einsatz von Rettungswagen nicht zu behindern, sollen diese umklappbar sein. Über Nachbesserungen denkt man auch an der Waggonbrücke an der Bahnhofstraße nach. Da die glitschigen Holzbohlen in der nassen Jahreszeit zur Gefahr werden können, zieht man eine rutschfeste Beschichtung in Betracht. „Ohne die Brücke jedoch optisch zu verschandeln“, so Quaß.

 

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