Preis für gebürtige Heiligenhauserin Ilona Kalmbach

Ilona Kalmbachs Dokumentation wurde ausgezeichnet.
Ilona Kalmbachs Dokumentation wurde ausgezeichnet.
Foto: Privat
Die Filmemacherin, die nun in Berlin wohnt, wurde für ihre WDR/Arte-Dokumentation „Superfrauen gesucht“ ausgezeichnet. Die 58-Jährige gewann den Deutsch-Französischen Journalistenpreis. Ihr Beitrag, der vom Spagat zwischen Arbeit, Kindern und Eltern handelt, überzeugte durch seine sensible Machart

Berlin/Heiligenhaus..  Das Daumendrücken hat geholfen, die aus Heiligenhaus stammende Berliner Filmemacherin Ilona Kalmbach (58) freut sich riesig: „Wir haben mit unserer WDR/Arte-Dokumentation den Deutsch-Französischen Journalistenpreis gewonnen!“ Die Preisverleihung fand am Mittwoch im ZDF-Hauptstadtstudio in Berlin statt.

Mit dem Deutsch-Französischen Journalistenpreis werden seit 1983 Autoren oder Redaktionen ausgezeichnet, die durch ihre Beiträge zu einem besseren Verständnis zwischen Deutschland und Frankreich beitragen. Preisgekürt sind Ilona Kalmbach und ihre Kollegin Sabine Jainski in der Sparte „Video“ für den berührenden Dokumentarfilm „Superfrauen gesucht – Im Spagat zwischen Arbeit, Kindern und Pflege der Eltern“ (die WAZ berichtete).

Der Film überzeugt nach Ansicht der Jury durch seine sensible und professionelle Machart. „Es gelingt den Autoren, auf vielseitige und verständnisvolle Weise, die Mehrfachbelastungen der Protagonistinnen in Frankreich und Deutschland aufzuzeigen, die neben dem Spagat zwischen Beruf und Kindererziehung auch die Pflege der Eltern zu bewältigen haben“, urteilen die Juroren. Die Filmemacherinnen machten dabei die unterschiedlichen deutsch-französischen Mentalitäten deutlich und wiesen auf „die Bedeutung dieses Themas für die Zukunft“ hin.

 
 

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