Neue Schule für Bewegungskünstler eröffnet in Heiligenhaus

Stolz präsentiert Daniela Hepke den Übungsraum ihres neues Ateliers an der Hauptstraße.
Stolz präsentiert Daniela Hepke den Übungsraum ihres neues Ateliers an der Hauptstraße.
Foto: WAZ FotoPool
An der Hauptstraße eröffnet am Samstag das Tanzatelier Heiligenhaus. Das Angebot ist bewusst breiter angelegt als das einer klassischen Tanzschule.

Heiligenhaus..  „Man muss das Leben tanzen.“ Das Zitat des berühmten Philologen Friedrich Nietzsche hängt im Trainingsraum gut sichtbar an der Wand. Dabei soll hier vor den deckenhohen Spiegeln bald viel mehr stattfinden als reiner Tanz. „Unser Angebot richtet sich an alle Altersklassen, und unterscheidet sich bewusst von dem einer normalen Tanzschule“, betont Daniela Hepke, die am Samstag ihr Tanzatelier Heiligenhaus an der Hauptstraße eröffnet. Der etwas andere Ansatz, den die Tanzpädagogin mit ihrem Atelier verfolgt, werde auch durch den Zusatz „Schule für künstlerischen Tanz und Bewegung“ deutlich, so die Inhaberin.

Das Angebot in den 140 Quadratmeter großen Räumlichkeiten an der Hauptstraße steht aber nicht etwa nur begnadeten Ausnahmekünstlern, sondern ausdrücklich jedem offen. Schon die Kleinsten ab 1,5 Jahren können beim Bewegungswichteln auf spielerische Art ihre musikalischen und motorischen Fähigkeiten trainieren.

14 unterschiedliche Kurse

Bei Modern Dance, Flamenco oder Hip Hop wird das Tanzbein geschwungen. Zudem gibt es einen Theater-Kurs für Kinder. „Wer es etwas entspannter mag, ist beim Vinyasa Yoga richtig“, sagt Daniela Hepke, die selbst Ballett unterrichten wird. 14 unterschiedliche Kurse bietet sie künftig gemeinsam mit neun weiteren Dozenten im Tanzatelier an.

Die meisten Lehrer ihres Ateliers kennt die Diplom-Bühnentänzerin und Tanzpädagogin bereits aus ihrer langjährigen Berufszeit. Elf Jahre lang hat sie beispielsweise im Club Unterricht geben, ebenso an Grundschulen in Heiligenhaus und Ratingen. „Mein Traum war aber immer, eine eigene Schule zu eröffnen“, sagt die 34-jährige Heiligenhauserin.

Den Schritt in die Selbstständigkeit hat sie gewagt, da es ein derartiges Angebot in ihrer Heimatstadt bislang nicht gegeben habe. „Dafür musste man sonst schon nach Essen oder in andere umliegende Städte fahren“, sagt sie.

Daher hofft die Tanzpädagogin auf regen Zulauf. „Einige meiner alten Schüler bleiben mir auch im Tanzatelier treu, in allen Kursen sind aber noch Plätze frei.“

 
 

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