Neue Info-Tafeln am Panoramaradweg in Heiligenhaus

Die Stadtmarketing-Arbeitskreise Gastronomie und Handwerk sowie Schüler und Lehrer der Realschule und Arbeiter vor dem gerade aufgestellten Fahrrad am Panoramaradweg.
Die Stadtmarketing-Arbeitskreise Gastronomie und Handwerk sowie Schüler und Lehrer der Realschule und Arbeiter vor dem gerade aufgestellten Fahrrad am Panoramaradweg.
Foto: Heinz-Werner Rieck
  • Hinweistafeln weisen jetzt auf gastronomische Angebote am Rande des Panoramaradwegs hin
  • Die Idee ist im Stadtmarketing-Arbeitskreis Gastronomie vor etwa einem Jahr entstanden
  • Schüler der Realschule Heiligenhaus haben die Fahrräder im Rahmen ihrer Kunst-AG gestaltet

Heiligenhaus..  Wer sich auch bei ungemütlichem November-Wetter zu Fuß oder mit dem Fahrrad auf den Panoramaradweg wagt, bei dem regt sich wohl umso schneller der Wunsch, mal eine Pause im Warmen zu machen. In welchem Gasthaus in der Nähe der Trasse das möglich ist, darauf weisen nun neun im Boden verankerte, bunt angemalte Fahrräder mit Info-Tafeln hin.

Diese hat das Stadtmarketing in den vergangenen Tagen aufgestellt. Am Montag war der Standort an der Abfahrt Bahnhofstraße (Waggonbrücke) dran: Im Beisein der Beteiligten vom Stadtmarketing und von Schülern und Lehrern der Realschule Heiligenhaus wurde hier eines der Fahrräder einbetoniert.

Die Hinweisschilder stehen nun an neun Abfahrten vom Panoramaradweg zwischen Abtskücher Straße und Talburgstraße, sagt André Saar vom Stadtmarketing. Sie verweisen jeweils auf ein oder zwei Gaststätten in der Nähe. Adresse und Telefonnummer sind vermerkt, außerdem ein QR-Code, mit dem man sich eine Wegbeschreibung auf dem Handy anzeigen lassen kann.

Die Idee ist vor etwa einem Jahr entstanden

Die Idee habe der ehrenamtliche Stadtmarketing-Arbeitskreis Gastronomie vor etwa einem Jahr gehabt. „Man müsste eigentlich mehr auf die Gastronomie am Radweg hinweisen“, sei der Grundgedanke gewesen, sagt Saar. Zunächst habe man diskutiert, die roten Stelen an der Strecke dafür zu verwenden.

Doch die seien den Gastronomen zu klein gewesen. In Gesprächen mit dem Stadtmarketing-Arbeitskreis Handwerk sei dann die Idee mit den Fahrrädern entstanden. „Dazu haben wir zunächst alte Fahrräder gesammelt“, erklärt die Vorsitzende des Arbeitskreises Handwerk, Carolin Hiller.

Schüler der Realschule Heiligenhaus haben die Fahrräder gestaltet

Für die Gestaltung wurde dann die Realschule Heiligenhaus mit ins Boot geholt. Lehrerin Claudia Luderich ließ ihre Schüler in der Kunst-AG an den Fahrrädern arbeiten. „Wir haben uns bewusst für die Heiligenhauser Farben entschieden“, sagt sie mit Blick auf das rot-grün-blaue Fahrrad. Jedes der neun Fahrräder sei von jeweils drei Schülern individuell gestaltet worden – mit großen Eifer.

„Solche außergewöhnlichen Projekte werden von den Schülern immer gerne angenommen“, sagt Luderich. Deshalb würde die Kunstlehrerin mit ihren Schülern „gerne wieder“ dabei sein, falls sich demnächst ähnliche Projekte anbieten.

Gastronomen freuen sich über die neuen Hinweis-Schilder

Die Gastronomen freuen sich jedenfalls über die Hinweistafeln. „Das ist ein Mehrwert für unsere Kunden und eine Super-Sache“, findet Werner Meuersmorp, Vorsitzender des Arbeitskreises Gastronomie.

Das sieht André Saar vom Stadtmarketing ähnlich: „Das ist touristisch sehr gerne gesehen und wirkt sich positiv auf den Panoramaradweg aus.“ Noch größer werde die Wirkung im kommenden Frühjahr und Sommer sein. Dann soll in Heiligenhaus passenderweise das „Fahrradjahr 2017“ mit vielen Aktionen eingeläutet werden.

 
 

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