Neue Bäume für das Schulgelände

Alfred Salmon (von links), Vorsitzender des Bürgerverein Unterilp freut sich, dass Herbert Schwendenmann einen Trompetenbaum auf dem Schulhof der Grundschule Unterilp pflanzt. Interessierte Zuschauer sind Schulleiterin Ellen Schieferstein sowie Ludger Hilberg und Rainer Banisch vom Spar- und Bauverein.
Alfred Salmon (von links), Vorsitzender des Bürgerverein Unterilp freut sich, dass Herbert Schwendenmann einen Trompetenbaum auf dem Schulhof der Grundschule Unterilp pflanzt. Interessierte Zuschauer sind Schulleiterin Ellen Schieferstein sowie Ludger Hilberg und Rainer Banisch vom Spar- und Bauverein.
Foto: WAZ-FotoPool
Große Freude an der Regenbogenschule: Dank finanzkräftiger Unterstützung konnten auf dem kahlen Gelände die ersten Spendenbäume gepflanzt werden.

Heiligenhaus..  Die Regenbogenschule in der Unterilp wächst Stück für Stück. Und zwar nicht nur mit dem Ortsteil, den Akteuren der Vereine und den Bewohnern zusammen – am Standort der Grundschule recken wieder die ersten Bäume ihre Zweige in den Himmel. Dank finanzkräftiger Unterstützung der ehemaligen Unternehmerin Alice Thormählen und dem Spar- und Bauverein konnten jetzt die ersten beiden Spendenbäume ins Erdreich gesetzt werden.

„Erst Dschungel, dann Brache“, fasst Schulleiterin Ellen Schieferstein zusammen, was sich an ihrem neuen Domizil kurz vor dem Umzug ereignete. Wie berichtet, war die Regenbogenschule zu Jahresbeginn aus ihrem Gebäude in der Oberilp aus- und in das alte Schulhaus in der Unterilp eingezogen. Zum Ärger vieler Anwohner waren bei den Sanierungsarbeiten am neuen Domizil der Regenbogenkinder zahlreiche Bäume und Sträucher abgesägt worden. Die einst von Grün umgebene Schule lag plötzlich nackt in mitten des Ortsteils. „Auch die Obstbäume im Schulgarten wurden abgesägt“, ärgert sich Alfred Salmon vom Bürgerverein Unterilp noch heute über die Aktion.

Um der Schule wieder ein grünes Gesicht zu geben, hat der Verein um Salmon Spenden gesammelt und gemeinsam mit der Einrichtung Pflanzen für das Gelände ausgewählt. Insgesamt 30 Bäume und Sträucher sollen bis Ende Oktober im Außengelände eingesetzt werden. Sie kommen alle von den Feldern der ortsansässigen Baumschule Schwendenmann. Erst im Herbst, wenn sie ihr Laub verlieren, sollen Felsenbirnen, Feuerahorn und andere Bäume umgepflanzt werden.

Über etwas grünen Zuwachs auf dem Schulgelände in Form von zwei Bäumen konnte sich Schulleiterin Ellen Schieferstein aber schon zu Wochenbeginn freuen. Tatkräftige Unterstützung für die Aktion gab es von Herbert Schwendenmann. Der Gärtner schippt lockere Erde um den Stamm einens Trompetenbaums. Der steht nun mitten auf dem Schulhof und soll dem Platz mit seiner kugeligen Krone nicht nur ein eigenes Gesicht, sondern der Sitzgelegenheit darunter Schatten spenden.

Hilfe von den Technischen Betrieben

Noch ist von der Schulhof-Bank nur das Stahlgerüst zu sehen. Doch Alfred Salmon vom Bürgerverein hofft, dass die Bank schon in wenigen Tagen montiert werden kann. Derzeit wird sie bei den Technischen Betrieben neu lackiert und soll schnellstmöglich wieder angebracht werden. „Wir freuen uns über die Hilfe“, sagt Salmon. Dann können auch die weiß-roten Baken verschwinden, die die kleine Baustelle um den neuen Trompetenbaum derzeit noch umzingeln.

Ludger Hilberg und Rainer Banisch begutachten eine frisch gepflanzte Blutpflaume. Ihre dunkelroten Blätter sorgen auf der Wiese hinter der Schule nun für einen natürlichen Farbtupfer. Den Vertretern des Spar- und Bauvereins sind die Anpflanzungen auf dem Schulgelände ein besonderes Anliegen. Denn der Verein hat Häuser in der nahen Mosel- und Lahnstraße, Kinder der Mieter besuchen die Regenbogenschule.

Durch den Umzug in die Unterilp, hat sich nicht nur für die Schulkinder, ihre Familien und das Lehrpersonal viel geändert, auch der Ortsteil hat sich verändert. „Die Unterilp gewinnt durch die Schule“, freut sich Salmon. Und die Schule, durch die engagierten Akteure in der Unterilp.

 

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