Musikalische Amerika-Reise in der Dorfkirche Isenbügel

Nora Mosch (Sopran) und Aiona Padròn (Klavier) begeisterten in der Dorfkirche Isenbügel mit einer gesungenen Amerika-Reise.
Nora Mosch (Sopran) und Aiona Padròn (Klavier) begeisterten in der Dorfkirche Isenbügel mit einer gesungenen Amerika-Reise.
Foto: Heinz-Werner Rieck
Konzert in der Dorfkirche Isenbügel mit Filmmusik, Hits aus Musicals, Arien und Liedern – gesungen von Nora Mosch, am Klavier begleitet von Aiona Padròn

Heiligenhaus.  Zu einem bunten Abend mit amerikanischer Filmmusik, Musicalhits, Arien und Liedern lud am Samstagabend der Bürgerverein Isenbügel alle Interessierten in die Dorfkirche ein. Etwa einmal im Jahr organisiert der Verein, der ansonsten eigentlich für die Traditionspflege im Dorf und das Vertreten der Bürgerwünsche bekannt ist, den Konzertabend.

Dieses Jahr gaben dort die Essener Sopranistin Nora Mosch und die Pianistin Aiona Padrón von Teneriffa einen Abend lang zwölf Stücke zum Besten. Von melodischen Musikstücken bis hin zu vertonten Speisekarten boten die zwei eine breite Klangpalette von bekannten amerikanischen Künstlern und Komponisten dar. „Der Abend heute soll die Leute unterhalten, das Programm ist abwechslungsreich, interessant und sorgt für gute Stimmung“, erklärt Franz-Josef Artz, der Vorsitzende des Bürgervereins. Und gute Stimmung gibt es im fast vollen Saal, das Publikum war sichtlich erfreut über das lockere, lustige Programm.

Nora Mosch, die auf die Einladung des Bürgervereins hin bereits zum siebten Mal in der Dorfkirche auftrat, freut sich immer wieder auf das „traditionsreiche Isenbügeler Dorfkonzert“. Die Sopranistin ist bereits seit langem mit dem Bürgerverein verbunden und genießt die Abende. Ganz besonders, da das Konzert im letzten Jahr wegen der Geburt ihrer Zwillinge ausfallen musste. Die zwei krabbelnden Knirpse waren als Glücksbringer natürlich auch mit im Saal. Und die zwei Künstlerinnen überzeugten das Publikum mit starker Stimme und taktvollem Tastenschlag im Nu, wie der eifrige Applaus nach jedem Lied bewies.

Unterstützung für den Bürgerverein

„Es ist wirklich mal was erfrischend anderes, wann sonst werden Speisekarten vorgesungen?“, lacht Besucherin Ruth Kleist. Die vom Bürgerverein veranstalteten Konzerte seien jedes Mal gut besucht, freuen sich dessen Mitglieder, die „Tradition“ des jährlichen Konzerts also ein Erfolg. Um auch alle Kulturinteressierten zu erreichen, setzte der Bürgerverein auf die Kontakte von Professor Brozska, der bei der Organisation der zahlreichen Konzerte in der Dorfkirche tatkräftig mithilft und Interessierte aus Isenbügel und Umgebung regelmäßig über die stattfindenden Veranstaltungen unterrichtet, wie auch über diesen „Amerika-Samstag“.

„Ich komme regelmäßig zu den Konzerten aus Velbert her und bin jedes Mal auf’s Neue beeindruckt. Es ist immer wieder ein Genuss“, erzählte Christel Berger vor dem Konzert. Am beeindruckten Raunen des Publikums, als Sängerin Nora Mosch die ersten Töne anschlug, war schnell zu erkennen, dass die hohen Erwartungen des Publikums nicht nur erfüllt, sondern bei weitem übertroffen wurden.

 
 

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