Mensch ärgere Dich nicht

Dass der Name des beliebten Gesellschaftsspiels „Mensch ärgere Dich nicht!“ einen Sinn hat, war mir schon vorher klar. Aber erst seitdem wir es regelmäßig mit der siebenjährigen Tochter eines Bekannten spielen, kann ich den Titel so richtig einordnen und habe seine Relevanz begriffen. So zickig, wie die Kleine anfangs wurde, wenn sie nicht zu den Gewinnern gehörte, habe ich zuvor selten jemanden erlebt.


Aber wie ein altes Sprichwort so schön sagt: „Übung macht den Meister“ – und das in diesem Fall sogar mindestens im dreifachen Sinne: Erstens waren wir beim „Mensch ärgere Dich nicht“ noch nie so gut wie momentan – gefühlt spielen wir es ja auch pausenlos. Zweitens hat die Kleine nach endlosen Runden das Verlieren gelernt. Und drittens konnte ich noch nie so gut mit kleinen und großen Zicken umgehen, wie nach dem Trainingslager mit ihr. Wenn das kein pädagogischer Nutzen ist. Und Spaß macht es auch noch – und das mittlerweile sogar allen Mitspielern!

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