Gemüse schnibbeln für die gute Suppe

Das THW unterstützt das Team der Tafel bei der Essenszubereitung. Am Feldkochherd eine Gemüsesuppe von Dieter Jahnke, Rolf Schütz, Philipp Stadie und Jan-Lukas Casanova zubereitet.
Das THW unterstützt das Team der Tafel bei der Essenszubereitung. Am Feldkochherd eine Gemüsesuppe von Dieter Jahnke, Rolf Schütz, Philipp Stadie und Jan-Lukas Casanova zubereitet.
Foto: FUNKE Foto Services
CES, Zambo und THW greifen der Tafel für Niederberg beim Aktionstag der Schlüsselregion unter die Arme .

Heiligenhaus..  Schnibbeln, was das Zeug hält: Im Tafel-Standort an der Rheinlandstraße sitzen Freitagvormittag sechs Ehrenamtler des THW und führen geschickt die Messer durchs Gemüse. Unter anderem sollen 15 Kilo Kartoffeln, 30 Zucchini, fünf Kilo Zwiebeln, 30 Kohlrabi, ebenso viel an Blumenkohl und eine stattliche Anzahl Möhren in handliche Portionen verwandelt werden. Mit dabei sind drei Mitarbeiter der Firma CES und zwei von Zambo.

Gesucht und gefunden haben sich die Diakonie als Träger der Tafel, die beiden Firmen des Industrieverbandes Schlüsselregion und das THW auf der Börse zu „Ein Tag für deine Stadt“ in der Kant-Aula. Für Arne Schwertfeger von CES war es von Anfang an keine Frage: „Bei der Tafel helfe ich mit.“ Auch Katharina Tovarovska (Zambo) findet die Idee der Schlüsselregion-Firmen, an einem Tag gemeinsam Projekte zu stemmen und gemeinnützige Einrichtungen zu unterstützen, prima: „Wir sind zwar nur ein kleiner Betrieb, aber wir machen mit!“ Ob Brokkoli oder Karotten – für die gute Sache tausche sie den Arbeitsplatz gerne gegen das Küchenmesser. Renate Zanjani von der Diakonie Niederberg ist frohen Mutes angesichts der Gemüseberge, die sich da auftürmen: „Die kommen in die Suppe!“

Gulaschkanone

Dazu hat Frank Riederich schon die THW-eigene Gulaschkanone, die vor dem Tafel-Standort parkt, anheizen lassen. Das Fleisch sei schon angebraten, informiert der Ortsgruppenleiter. „Keine Frage, dass wir uns einbringen“, sagt Riederich und freut sich, die Köstlichkeit bei der „After-Work-Party“ auch probieren zu dürfen.

Der größte Teil der Suppe wird allerdings eingefroren. Zanjani: „Am Standort Velbert-Mitte haben wir ja keine eigene Küche, da ist es schon sehr hilfreich, so etwas Vorbereitetes zu haben.“ Und auch in Heiligenhaus werden Kühlboxen untergebracht, „denn manchmal kommen doch mehr Hilfsbedürftige an einem Tag als man denkt“, weiß Standortleiterin Christa Beyer.

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