Das Publikum in Heiligenhaus glänzend unterhalten

Chor, Gastsänger – und ein beeindruckender Solo-Auftritt: Das gab’s beim Neujahrskonzert im IKG.
Chor, Gastsänger – und ein beeindruckender Solo-Auftritt: Das gab’s beim Neujahrskonzert im IKG.
Foto: Socrates Tassos/FUNKE Foto Servi
Starke Stimmen und tolle Musik in der IKG-Aula bei der nunmehr dritten Neujahrsshow nach der Neuausrichtung der vokalen Holding Frohsinn.

Zum dritten Mal seit der „Neuausrichtung“ der vokalen Holding Frohsinn begrüßen die Sängerinnen und die Sänger das neue Jahr mit ihrem beinahe schon traditionellen Neujahrskonzert. Nachdem jeder Besucher bereits am Eingang einen strahlend bunten Leuchtstab erhielt, tuschelten und rätselten die Besucher auf ihren Plätzen eifrig, was es damit wohl auf sich haben könnte.

Als dann die „Ladies“ die dunkle, mit bunten Spots beleuchtete Bühne zum Rock-Song „Final Countdown“ betreten, wird das Getuschel aber prompt von tosendem Applaus, Jubelrufen und Pfiffen abgelöst. Und das, bevor die Damen überhaupt einen Ton gesungen haben.

Auch dieses Jahr führte Chorleiter Hermannjosef Roosen das gespannte Publikum wieder durch den Abend und unterhielt die randvolle IKG-Aula neben den musikalischen Beiträgen mit charmanten Witzen und Erzählungen. Und mit großen Versprechungen: „Am Ende des Abends werden Sie auf den Stühlen stehen!“, lacht er und löst prompt die nächste Raterunde beim Publikum aus. „Zu welchem Lied?“, „Wieso?“, hört man überall die Besucher rätseln. Als Überraschung sangen dieses Jahr erstmalig die Männer vom Frohsinn gemeinsam mit den „Ladies“ einige Titel, das hatte es bisher noch nie gegeben.

Seit den letzten Jahren gleich geblieben war nur Eines bzw. Einer: Seit dem ersten Neujahrskonzert dabei, durfte auch dieses Mal Boysie White als Gast-Sänger nicht fehlen. Der Gospel-Star gab von „Can’t help falling in love“ von Elvis Presley über Michael Jackson’s „Billy Jean“ bis hin zum berühmten „Y.M.C.A.“ der Village People einige große Hits zum Besten.

Das Eingangslied der „Ladies“ – „When will I see you again“ – „ist allerdings nicht nur ein schönes Lied“, wie Moderator Roosen erklärt, sondern auch eine Einladung an alle Zuschauer bzw. Zuhörer. Nämlich zu den Proben: „Alle sind herzlich willkommen, wir freuen uns immer über Zuwachs“, versichert Hermannjosef Roosen.

Wer tolle Töne und starke Stimmen stets mit Jugend verband, der konnte am Samstagabend auch noch Einiges dazulernen: Als der 87-jährige Ewald Ossek die Bühne betrat, einige Zeilen aus dem Musical Anatevka vortrug, „If I were a rich man“ schmetterte und dazu auch noch tanzte, wurde er mit einem donnernden Applaus und einigen nach unten geklappten Kinnladen im Publikum belohnt.

„Einfach nur toll“ war der den Abend knapp, aber äußerst passend beschreibende Kommentar einer begeisterten Konzertbesucherin.

 
 

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