Wanderer und Radler halten den Tourismus im Aufwind

Hattingen setzt auf Tourismus. Der Stadtmarketingverein ist bemüht, klassische Städtebesucher ebenso anzusprechen wie digital vernetzte. Helfen sollen Hattingen-App und virtueller Altstadtrundgang ebenso wie Beschilderungen vor Ort – vor allem bei den Orientierungshilfen in der Stadt gibt es aber noch Optimierungsbedarf. Indes: Steigende Übernachtungszahlen scheinen den Touristikern recht zu geben.

Wie die ganze Region befeuerte das Kulturhauptstadtjahr auch den Tourismus in Hattingen. Es kamen mehr Menschen in die Stadt als je zuvor. Erfreulich: Danach konnte die Ruhrstadt bei den Übernachtungen sogar noch zulegen.

Doch was zieht Touristen an? Die „Altstadt des Ruhrgebiets“ zweifellos. Auch im Bügeleisenhaus und Industriemuseum planen Besucher gern einen Stopp ein. Richtig punkten kann Hattingen aber mit seiner Lage – nahe schöner Wandergebiete in der Elfringhauser Schweiz und vor allem am Ruhrtalradweg. Nicht vergessen werden darf aber, dass auch Gäste die Übernachtungszahlen nach oben treiben, die nicht zum Urlaub in die Stadt kommen: Angehörige von Patienten der Reha-Klinik etwa. Wichtig ist deshalb, sich nicht auf Zahlen auszuruhen, sondern die Stadt mit den Augen eines Fremden zu betrachten, um Touristen zu leiten und zu halten.

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