Vom Tatort Dortmund zu Richter Alexander Hold - Hattinger Künstler im TV

Jörg Wollenberg spielt in der Sendung „Richter Alexander Hold" auf Sat.1einen Obdachlosen, der am Bahnsteig geschlafen hatte und nun verdächtigt wird.Foto:Sat.1
Jörg Wollenberg spielt in der Sendung „Richter Alexander Hold" auf Sat.1einen Obdachlosen, der am Bahnsteig geschlafen hatte und nun verdächtigt wird.Foto:Sat.1
Foto: © kabel eins
Der Blankensteiner Künstler Jörg Wollenberg ist am Freitag in der Sat.1-Gerichtssendung „Richter Alexander Hold“ zu sehen. Der Laienschauspieler war auch beim ersten Dortmunder „Tatort“ dabei.

Hattingen. Ein Blankensteiner spielt in der Fernsehserie „Richter Alexander Hold“ mit: Wer am Freitag um 14 Uhr den Fernseher an­schaltet, sieht den 45-jährigen Jörg Wollenberg, in einer Rolle der Gerichtssendung von Sat.1. Das erste Mal stand der Laienschauspieler bei einer Fernsehserie dieser Art vor der Kamera, auch wenn er bereits im ersten Dortmunder „Tatort“ zu sehen war und er für die noch unausgestrahlte Show „Es kann nur einen geben“ vor Prominenten, Zuschauern und dem Moderator Oliver Geissen auftrat.

Der Dreh für die Serie „Richter Alexander Hold“ war aufregend für Jörg Wollenberg. „Die Folge wurde in München an einem Tag gedreht, um 8 Uhr fingen die Vorbereitungen an, ich habe mir die Texte angeschaut. Die Drehzeit betrug dann insgesamt rund zwei Stunden, um 17.30 Uhr waren wir fertig“, so Wollenberg. „Die Atmosphäre war locker, auch wenn ich selbst zunächst angespannt war. Eine Frau war allerdings so nervös, dass wir Angst hatten, sie könnte nicht mitmachen. Das Team hat sie dann beruhigt. In der Serie sind die Nebendarsteller keine Profischauspieler, darauf ist das Team eingestellt.“

Zwischen Kostümbildnern und Visagisten

Jörg Wollenberg fühlte sich zwischen Kostümbildnern und Visagisten gut aufgehoben. „Für alles gibt es spezielle Leute, die dafür zuständig sind. Auch der Regisseur beruhigte uns: Wenn irgendetwas schief läuft, sollen wir einfach weiter machen. Je lockerer man ist, desto besser klappt es, und umso mehr Spaß macht es auch.“

Wie der einst selbstständige Zweiradmechaniker, der sich jahrelang um Motorräder gekümmert hat, zum Laienschauspieler in Fernsehserien wurde? „Es war eine spontane Idee, ich hatte einfach Lust dazu“, antwortet Wollenberg und lacht. Beim ersten Dortmund-„Tatort“ im September war Wollenberg am Hauptbahnhof als Straßenmusiker im Hintergrund zu sehen. „Es waren nur ein paar Sekunden, aber mich haben viele Freunde und Bekannte erkannt. Sogar mein Hausarzt hat sich gewundert, dass ich plötzlich im Tatort zu sehen bin.“

Nur einer sagt die Wahrheit

Bei der Live-Show „Es kann nur einen geben“ des Senders RTL wird Jörg Wollenberg auch noch einmal zu sehen sein. Er ist einer von vier Kandidaten, die auf der Bühne etwas über sich erzählen, aber nur einer von ihnen sagt die Wahrheit. Zuschauer und Prominente müssen raten wer.

Jetzt ist er jedoch erst einmal auf die Gerichtssendung „Richter Alexander Hold“ heute gespannt. Denn: „Es ist schon ein komisches Gefühl, sich selbst auf dem Bildschirm zu sehen, und interessant, wie man dabei herüberkommt. Auf jeden Fall ist es ein ganz besonderer Moment.“

 
 

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