TÜV warnt vor dem Überladen von Wohnmobilen und Caravans

Im Frühling schwärmen sie wieder aus mit ihren Wohnmobilen und Caravans, die zahlreichen Campingfreunde. Für das Reiseglück besonders wichtig ist der Komfort, und oft ist es dabei Gas, das für Licht und leckere Mahlzeiten sorgt. Ganz ungefährlich ist das aber nicht: „Die Gasanlagen stellen ein Risiko dar, wenn sie defekt sind“, warnt Bernd Breu, Leiter der TÜV-Station in Hattingen. „Der Funke eines Schalters kann dann zur Explosion führen. Deshalb lassen viele Camper ihre Anlage bei uns auch häufiger als vorgeschrieben durchchecken.“

Die Gasanlage eines Wohnmobils muss nach gesetzlicher Vorschrift mindestens alle zwei Jahre überprüft werden und auch bei Wohnwagen ist die Kontrolle sehr zu empfehlen. „Viele Campingplätze verweigern Wohnwagen ohne Plakette außerdem den Zutritt“, fügt Breu an.

Ein weiteres Sicherheitsrisiko stellt die Überladung der Wohnmobile und Wohnwagen dar. „Teilweise wiegen diese 400 Kilogramm mehr als erlaubt“, erzählt Bernd Breu. Die Polizei hat zur Kontrolle mobile Wiegestationen an Autobahnen aufgebaut. Mit denen kann sie innerhalb von Sekunden das Gewicht der Fahrzeuge überprüfen und bei Überschreitungen eine Geldstrafe verhängen. „Überladung führt zu einem schlechteren Brems- und Fahrverhalten“, erklärt Breu die Risiken. „Und Gepäckstücke, die aufgrund der Überladung oft nicht ausreichend gesichert werden, können gefährlich werden, wenn sie durch das Fahrzeug fliegen.“

 
 

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