Tennisnachwuchs trotzt der Hitze

Foto: Fischer / Funke Foto Services
  • Kinder trainieren im Juniorcamp beim TC Ludwigstal
  • Aufgrund der Hitze gibt es mehr Trinkpausen und Duschen aus dem Wasserschlauch
  • Viele Kinder spielen schon im Verein

Hattingen..  „Wässerst du schon mal den Platz“, fragt Kurt Krüger, Tennistrainer des Juniorcamps beim TC Ludwigstal, Amelie (8). Gemeinsam mit den Trainern Karl Brotkorb und Baback Keiwandarian zeigt er den 33 Teilnehmern die richtigen Tennisschläge. „Tennis macht richtig Spaß“, meint Selina (11), die zum ersten Mal spielt. „Meine Eltern spielen Tennis, da wollte ich das auch mal ausprobieren.“ Am schwierigsten findet sie es, den Ball im Auge zu behalten und ihn im richtigen Moment zu treffen. „Wenn man sich zu sehr auf den Schlag konzentriert, weiß man nicht mehr wo der Ball gerade ist“.

Das weiß auch Amelie (8), die seit einem Monat beim Tennisverein in Niederwenigern spielt. „Die Konzentration ist beim Tennis besonders wichtig.“

Svea (8) hat zum ersten Mal einen Tennisschläger in der Hand. Bis jetzt klappt es aber gut, meint sie. „Es ist aber sehr anstrengend, weil es so warm ist.“ Deswegen machen die Trainer viele Trinkpausen mit den Kindern. „Manchmal kriegen sie noch etwas mit dem Wasserschlauch ab und dann kann es auch weitergehen“, erzählt Tennistrainer Keiwandarian.

Für ihn steht nicht nur die Verbesserung des Tennisspiels im Vordergrund. „Uns ist es ebenso wichtig, dass am Ende alle auch die anderen Teilnehmer kennengelernt haben.“ Dazu werden Spiele veranstaltet, an denen alle teilnehmen. Da viele Kinder unterschiedlicher Spielerfahrung dabei sind, werden sie nach Alter und Können in Kleingruppen aufgeteilt.

„Ich konnte schon vor dem Camp Tennis spielen, aber ich habe bis jetzt schon viele neue Dinge und Schläge gelernt“, erklärt Greta (6). Auch Louisa (6) hat schon oft Tennis gespielt. „Ich bin hier auch im Verein“, sagt sie. Keiwandarian berichtet, dass nur elf Teilnehmer nicht im Verein spielen. „Einige waren schon mal im Juniorcamp dabei, andere haben weitergespielt. Diesmal sind sowohl Fortgeschrittene, als auch Anfänger dabei.“

Zu Letzteren gehört auch Jannis (12). Seine Mutter hat ihn angemeldet, weil sie dachte, es könne ihm vielleicht Spaß machen. „Sie hatte recht, Tennis gefällt mir sehr. Zuerst habe ich nur Aufschläge geübt, aber jetzt habe ich schon meine ersten Ballwechsel geschafft“, freut er sich. Sein Ziel ist es, am Ende der Woche die Sportart einigermaßen zu beherrschen und lange Ballwechsel spielen zu können. „Ich überlege auch, in einen Verein zu gehen“, sagt er. „Es freut uns immer, wenn einige Kinder dabei bleiben“, freut sich Keiwandarian. Bis zum Ende der Woche trainiert die Gruppe noch gemeinsam. Ein zweites Juniorcamp findet außerdem in der fünften Ferienwoche statt.

 
 

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