Tauchcenter auf gutem Weg

Etwa zehn Millionen Euro soll das Tauchcenter mit Hotel, Gastronomie und 200 Parkplätzen kosten, das in der Nähe des Kemnader Sees auf dem ehemaligen Klärwerk-Gelände an der Herbeder Straße geplant ist. „Bis Ende Oktober ist klar, wie die Finanzierung aussieht“, sagt der Essener Unternehmer und selbstständige Tauchlehrer Thomas Kromp.

Er sei mit mehreren Banken aus der Region im Gespräch, versichert der 63-Jährige. Das rund 30 000 Quadratmeter große Gelände, auf dem die Freizeitanlage entstehen soll, gehört dem Ruhrverband. „Sobald wir Planungssicherheit haben, werden wir es kaufen“, so Kromp. Der Verband habe bereits seine Zustimmung signalisiert. Für das Großprojekt will der Unternehmer mit weiteren Mitstreitern eine GmbH gründen. Um die rund zehn Millionen zusammenzubekommen, werde auch Eigenkapital eingesetzt – etwa 20 bis 30 Prozent, schätzt der Essener.

Mindestens genauso wichtig wie das Center selbst seien Hotel, Gastronomie und Parkplätze. Denn daran fehle es im Umfeld des Kemnader Sees, meint Thomas Kromp. Die 200 geplanten Parkplätze sollen gebührenpflichtig und für die Allgemeinheit nutzbar sein.

Das Hotel, das ursprünglich um den Tauchturm herum geplant war, solle nun längsseits daran entstehen. Denn so würden sich künftige Erweiterungsmöglichkeiten von 38 auf 80 Zimmer ergeben. Auf Vorschlag des Ruhr-Tourismus-Verbandes sollen auf dem Gelände außerdem zehn hölzerne Blockhäuser für jeweils vier Personen gebaut werden.

Die Häuser werden im Sommer u.a. Tauchern und Radlern zur Verfügung stehen. „Diese beiden Gruppen sind von der Struktur her gleich. Sie wollen nichts Pompöses, sondern praktisch und bezahlbar übernachten“, meint der 63-Jährige und denkt bei den Bauten an Zweieinhalb- bis Drei-Sterne-Standard. Und noch eine Zielgruppe peilt er an: „Fünf bis zehn Caravan-Plätze sollen auf dem Gelände entstehen. Die fehlen ebenfalls in dieser Gegend.“

 
 

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