Spielplatz in Holthausen bekommt neue Spielgeräte

Planungstreffen für die Spielplatzgestaltung Am Kistner: ( v.li.) Till ,Sabine von Keitz, Greta Paul, und Lasse Foto: Udo Kreikenbohm/WAZ FotoPool
Planungstreffen für die Spielplatzgestaltung Am Kistner: ( v.li.) Till ,Sabine von Keitz, Greta Paul, und Lasse Foto: Udo Kreikenbohm/WAZ FotoPool
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Der Spielplatz „Am Kistner“ soll weitere Geräte für Kinder erhalten. Eltern können ihre Wünsche bei Olaf Jacksteit vom Fachbereich Jugend äußern. 12 000 Euro stehen für die neuen Spielgeräte insgesamt zur Verfügung.

Hattingen.. In der Wohnsiedlung „Am Kistner“ in Holthausen soll die zweite Hälfte des Spielplatzes gebaut werden. „Es stehen inklusive Einbau 12 000 Euro von der Firma Bouwfonds NRW zur Verfügung“, so Olaf Jacksteit vom Fachbereich Jugend. „In der zweiten Jahreshälfte sollen die Arbeiten begonnen werden, vielleicht im Winter“, vermutet Jacksteit.

Die Situation sieht so aus: Auf der einen Hälfte spielen Kinder auf einem Klettergerüst, sausen die Rutsche hinab, sitzen lachend in einer Nestschaukel oder tollen auf zwei Wippen herum. Alles steht im Sand, sieht gut erhalten und sauber aus. „2005 wurde der Spielplatz freigegeben“, so Jacksteit. Auf der anderen Seite befindet sich eine leicht abschüssige Wiese. „Die Fläche beträgt laut Plan etwa 500 Quadratmeter, die jetzt noch gestaltet werden“, erklärt Olaf Jacksteit. Der Platz ist halb eingezäunt. „Wir hoffen, dass das so bleibt, dann haben wir die Kinder besser im Auge und sie können nicht weglaufen“, sagen die Eltern.

Damit die Anwohner auch mit den Spielgeräten und der Gestaltung zufrieden sind, spricht Olaf Jacksteit mit den Müttern, Vätern, Omas und Kindern selbst, die sich am Spielplatz versammelt haben, und ihre Wünsche äußern. „Wenn die Möglichkeit besteht mit ihnen vor Ort zu sprechen, ist das natürlich am besten“, so Jacksteit. Die Anwohner sind erfreut, dass sie ein Mitspracherecht haben, schlagen viele Ideen vor und kommen ins Gespräch.

Tischtennisplatte auf Wunschliste

Schnell einigen sich alle darauf, dass ein Stück der Wiese erhalten bleiben soll, damit Kinder mit einem Ball darauf spielen oder sich einfach mit einer Decke darauf legen können. Außerdem beschließen sie: „Einen Sandkasten benötigen die Kinder nicht noch zusätzlich.“ Das wäre geklärt – bei den Spielgeräten kommen hingegen mehr Vorschläge. „Wie wäre ein Häuschen zum Unterstellen, falls es regnet“, fragt ein Papa. Sabine von Keitz (37) bevorzugt hingegen ein weiteres Klettergerüst mit einer Hängebrücke. „Das kostet aber viel“, weiß Jacksteit.

Da kommt Jannis (9) angerannt und fragt seine Mama: „Hast du schon die Tischtennisplatte genannt?“ Ja, das hat Daniela Nomann. Und eine Tischtennisplatte findet Zuspruch. „Für die älteren Kinder ist das gut“, sagen die Eltern. „Und Kinder wachsen schnell.“ Daniela Nomann wünscht sich auch weitere Bepflanzung. „Es gibt nur einen kleinen Baum und der wirft im Sommer kaum Schatten.“

Olaf Jacksteit notiert alle Wünsche. Am Ende einigen sich alle darauf, dass ein Stück freie Wiese erhalten bleibt sowie dass ein Sandbagger, ein Spielhaus – und eine Tischtennisplatte erwünscht sind. „Perfekt“, rufen die Eltern und auch Jannis freut sich.

 

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