Schätze für das Schmuckkästchen

Auf Schatzsuche: Lars Friedrich (45), Vorsitzender des Heimatvereins Hattingen, vor dem Wahrzeichen der Stadt – dem Bügeleisenhaus.
Auf Schatzsuche: Lars Friedrich (45), Vorsitzender des Heimatvereins Hattingen, vor dem Wahrzeichen der Stadt – dem Bügeleisenhaus.
Foto: WAZ
Heimatverein und WAZ suchen Privatsammlungen für eine Ausstellung im Bügeleisenhaus. Zwölf Themen können in zwölf Vitrinen präsentiert werden.

Hattingen..  „Der echte Sammler ist eine Mischung von Bettler und Räuber“ – heißt es. Wenn das stimmt, sind Bettler und Räuber in diesem Jahr im Schmuckkästchen der Stadt willkommen. „Hattinger Schätze“ heißt eine Ausstellung, die der Heimatverein in seinem Museum im Bügeleisenhaus vom 10. Mai bis zum 7. Dezember 2014 präsentieren wird.

Und die WAZ macht mit. Zusammen mit der Lokalredaktion Hattingen sucht Lars Friedrich, Vorsitzender des Heimatvereins, Bürgerinnen und Bürger, die ihre persönlichen Schätze heben – sprich: ihre privaten Sammlungen hervorholen – und einem größeren Publikum vorstellen möchten.

Bügeleisen zum Beispiel. Eine solche Sammlung gerade im Bügeleisenhaus zu zeigen, ist natürlich eine Idee mit Charme. Ganz sicher aber nicht die einzige. „Das Thema der Sammlung ist völlig egal. Es gibt keine Vorgaben“, macht Lars Friedrich den Ansatz der Aktion deutlich. Münzen oder Marken, Türstopper oder Topflappen, Masken aus Südamerika oder Trommeln aus Nordafrika – alles ist möglich. Erlaubt ist, was gefällt.

Präsentation in zwölf Vitrinen

Auch muss der Gegenstand der Sammelleidenschaft nicht zwingend einen Bezug zu Hattingen haben. Kaffeefilter? Bitte sehr! Teddybären? Gerne! „Es geht wirklich darum, einen Überblick darüber zu geben, was private Sammler in dieser Stadt für besonders kostbar halten“, betont Lars Friedrich. Auch wenn die Idee dazu einen lokalpatriotischen Ansatz hat. Entstand sie doch bei der Ausstellung „Hattinger Souvenirs“, die 2013 mit großem Erfolg im Bügeleisenhaus gelaufen ist. Auf 52 Leihgaben hatte sich die Präsentation stützen können. Und dabei – natürlich – die Verbundenheit zur Heimatstadt in den Mittelpunkt gestellt.

Einsendeschluss: 7. Februar

Jetzt also dürfen es auch Postkarten aus dem Packeis sein. Hauptsache, es gibt ein nachvollziehbares Sammelthema. Zwölf Vitrinen stehen für die Präsentation der „Hattinger Schätze“ zur Verfügung. Also werden zwölf Hattingerinnen und Hattinger gesucht, die ihre privaten Lieblinge einmal ins Rampenlicht heben wollen.

Wer Interesse an einer Teilnahme hat, wendet sich an die WAZ-Redaktion, Große Weilstraße 19, 45525 Hattingen, 500-227, Fax 500-220, E-Mail redaktion.hattingen@waz.de. Bewerbungen sollten Angaben zum Sammler (Name, Adresse, Telefonnummer) sowie Hinweise auf Art und Umfang der Sammlung (mit Foto) enthalten. Einsendeschluss ist Freitag, 7. Februar 2014. Bei mehr als zwölf Bewerbungen wird eine Jury darüber entscheiden, welche Sammlungen vom 10. Mai bis zum 7. Dezember im Bügeleisenhaus gezeigt werden.

 
 

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