Ruhige Nacht für engagierte Vogelfreunde

Drei Uhus in der Paasmühle fürchteten sich vor der Böllerei.Foto:Walter Fischer
Drei Uhus in der Paasmühle fürchteten sich vor der Böllerei.Foto:Walter Fischer
Foto: Fischer
Keinen durch Böller verursachten Einsatz meldet Thorsten Kestner von der Paasmühle

Hattingen..  Eine ruhige Nacht meldet erleichtert Thorsten Kestner von der Paasmühle, der Pflegestation für Eulen, Greifvögel und Wasservögel. „Dabei waren sogar drei Tierärzte hier, wir hätten mit mehreren ausrücken können“, sagt er. Etwa zehn Vogelfreunde verbrachten die Silvesternacht gemeinsam in der Paasmühle - dabei allzeit bereit, einem verletzten Vogel zu Hilfe zu eilen.

Eine Ente und ein Schwan - beide mit Schädel-Hirn-Trauma, weil sie wohl in Panik „irgendwo vor geflogen sind“, wurden Thorsten Kestner für seine Station angekündigt.

In Panik waren auch drei Eulen, die bereits in der Paasmühle wohnen. Kestner musste sie in einen schallgedämpften Stall bringen.

Etwa 700 verletzte, verwaiste oder kranke Wildvögel pflegen die Aktiven des Vereins jährlich in der Paasmühle. Die Tendenz, so ist auch auf der Homepage zu lesen, ist steigend. Sind die Tiere wieder gesund, werden sie in die Freiheit entlassen.

15000 Quadratmeter Land gehören zur Wildvogelstation mit einem Bachlauf und drei großen Teichen. Auf dem Gelände gibt es auch Volieren und Mauserkammern. Für die Akutpflege gibt es zudem eine Krankenstation.

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