Premiere des Wochenmarktes auf dem Finanzamt-Parkplatz geglückt

Foto: Udo Kreikenbohm/WAZ FotoPool
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Zum ersten Mal fand der Wochenmarkt auf dem Platz vorm Finanzamt statt. Händler und Kunden zeigten sich nach der Premiere zufrieden. Vor allem die Kunden freuen sich über 50 weitere Parkplätze.

Hattingen.. Erfolgreich ist die Neueröffnung des Wochenmarktes auf dem Parkplatz des Finanzamtes verlaufen. Zu den dauerhaften 25 Ständen gibt es besondere Aktionen und Angebote. Kinder naschen Zuckerwatte, während ihre Eltern sich in der sechs Meter lange Schlange zur Wursttheke anstellen. Ein Osterhase verschenkt bunte Eier. Von der Orangen-Theke ruft ein Mann so laut er kann: „Frisch gepresster Saft – ein Glas ein Euro!“ Am Stand nebenan packen Frauen eilig Möhren, Gurken, Bananen, Sellerie in Tüten. Eine Dame kostet ein Stück Paprika. Es riecht nach Brathähnchen und Reibeplätzchen. Aus Lautsprechern ertönt Popmusik.

Marktmeister Dirk Hagemann (46) erklärt, wieso der Markt versetzt wurde: „Zum einen ist er nun kompakter, der Platz ist 600 Quadratmeter kleiner als vorher. Zum anderen haben wir durch die Verschiebung 50 Parkplätze auf dem Rathaus-Parkplatz mehr, die von Kunden genutzt werden können.“

Einbahnstraße während der Marktstraße gesperrt

Auf einem neuen Schild mit der Aufschrift „Wochenmarkt“ stehen in Zukunft Angebote der Händler. Noch eine Änderung: Die Einbahnstraße zwischen Rathaus- und Finanzamt-Parkplatz ist während der Marktzeiten ab jetzt immer gesperrt. „So können die Besucher sicherer vom Rathausparkplatz direkt auf den Markt gelangen“, begründet Hagemann, „dafür hat die Stadt im Rahmen der Neustrukturierung eine kleine Rampe bauen lassen. Ältere oder behinderte Menschen können mit Rollator oder Rollstuhl hinüber fahren.“ Die Absenkung des Bürgersteigs befindet sich mittig am Rand des Rathaus-Parkplatzes. Die Autos fahren einen etwas größeren Bogen, durch die Moltkestraße an der Post vorbei. Auf Fußgänger müssen sie dennoch achten, denn zahlreiche Neugierige sind trotz des wechselhaften Wetters zur Neueröffnung gekommen.

„Ich finde den Markt jetzt viel schöner, weil alles dichter zusammen ist. Man kann besser parken und den Sack Kartoffeln direkt ins Auto laden“, sagt Gerlinde Karpa (72). Mit ihrem Mann Dieter kommt sie jeden Samstag zum Wochenmarkt. „Wir kaufen fast alles hier: Fleisch, Blumen, Eier und Gewürze. Danach essen wir ein Grillhähnchen.“

Händler mit dem Umzug zufrieden

Auch die Händler sind mit dem Umzug zufrieden. „Klar: drei Händler, drei verschiedene Meinungen“, sagt Obst- und Gemüsehändler Jacek Koba (44), der seit 1998 auf dem Markt verkauft. „Ich finde es nun gemütlicher, auch wenn der Aufbau hektisch war. Auf dem früheren Platz lief alles nach Routine, nun müssen wir uns daran gewöhnen, wo die Anhänger zum Aufbau hingefahren werden müssen. Es dauert sicher ein paar Wochen, bis sich alle an die neue Situation gewöhnt haben, aber wir sind sehr zufrieden.“

Am Rand sitzt schwarzer Labrador, der das Treiben beobachtet – und ihm läuft von den Gerüchen nach Käse, Salami, Backfisch und Brot das Wasser im Mund zusammen.

 
 

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