Osterdeller Bach wurde renaturiert

Foto: WAZ FotoPool

Die Renaturalisierung des Osterdeller Baches ist bis auf die Abnahme durch die Untere Wasserbehörde abgeschlossen. Bislang wurde das Wasser des Baches, der vom Kressenberg in Niederbonsfeld nach Nierenhof hinabfließt, in Rohren unter der Kohlenstraße durchgeführt und direkt in den Deilbach eingeleitet. Die Renaturalisierung erfolgte jetzt schnell.

Nachdem die notwendige Straßenunterführung mittels eines Rohres von einem Meter im Durchmesser durch den Landesbetrieb Straßen NRW im Vorfeld erledigt wurde, benötigte der für die Renaturalisierung zuständige Bergisch-Rheinische Wasserverband (BRW) nur vier Monate für die Realisierung. „Die Planung dauerte schon länger“, so Kristin Wedmann, die als Fachbereichsleiterin Gewässer für den Umbau zuständig war. „Da waren schon einige Arbeiten notwendig, denn der Bach hat teilweise hohes Gefälle im unteren Bereich und hohe Fließgeschwindigkeiten.“

Der Bach wurde nicht nur mit einem neuen Bett versehen, es wurden reichlich Steine verbaut sowie Bäume und Sträucher angepflanzt. Probleme mit den Anwohner, die etwas Landbesitz abgaben, gab es nicht. Jetzt blicken sie auf einen nachgebauten Gebirgsbach, der allerdings zurzeit nur nach einem ruhigen Rinnsal aussieht und nicht nach einem Gebirgsgewässer. Wenn starker Regen fällt, führt der Bach enorm viel Wasser.

Pfarrer Dirk Scheuermann bestätigt: „Ja, bei Regen schwillt der Bach stark an.“ Das Gesamtbild wird durch das Bachbett erheblich verbessert; ebenso der Hang, auf dem die Kirche steht – er wurde mit ähnlichen Steinquadern versehen. Rund 10 000 Euro (die genaue Abrechnung liegt noch nicht vor) wird die Umwandlung des Osterdeller Baches kosten.

 
 

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