Noch kein fertiges Konzept zur Umgestaltung

Der Ruhrbogen soll in den kommenden Jahren umgestaltet werden.
Der Ruhrbogen soll in den kommenden Jahren umgestaltet werden.
Foto: www.blossey.eu
Die Bezirksregierung Düsseldorf will weitere Gespräche mit Experten führen. Derzeit befinde man sich noch in einem frühen Stadium der Planungen, Anträge seien noch längst nicht gestellt worden. Die Öffentlichkeit soll über den Fortgang der Diskussion informiert werden.

Die geplante Umgestaltung des Ruhrbogens soll weiterhin offen diskutiert werden können Das betonte William Wolfgramm, Sprecher der Bezirksregierung Düsseldorf, gegenüber der WAZ. Derzeit befinde man sich noch in einem frühen Stadium der Planungen, Anträge seien noch längst nicht gestellt worden, erläutert er.

An vielen Standorten entlang der Ruhr müsse bis 2021 die EU-Wasserrahmenrichtlinie umgesetzt werden – so auch am Ruhrbogen zwischen Hattinger und Dahlhauser Wehr. Die Ziele der Richtlinie sind unter anderem eine verbesserte Wasserqualität und eine größere Artenvielfalt. „Die ökologische Gewässerstruktur am Ruhrbogen ist durch menschliche Eingriffe nicht so gut, wie es von außen den Anschein hat“, so Wolfgramm. Eine Umgestaltung am Ruhrbogen sei sinnvoll, weil hier ein besonderes Potenzial zur Verbesserung von Gewässerstruktur, Natur- und Hochwasserschutz gegeben sei. Über die möglichen Maßnahmen tauschten sich Experten bereits seit Jahren aus.

In den kommenden Wochen sollen weitere Experten-Gespräche geführt werden. Wer daran beteiligt wird, lasse sich noch nicht absehen. „Wir gehen ergebnisoffen in diese Gespräche und diskutieren, in welche Richtung die Planung gehen könnte“, sagt Wolfgramm.

Planung nimmt viel Zeit in Anspruch

Auch die Öffentlichkeit soll einbezogen und bei einer Informationsveranstaltung in den kommenden Wochen über den Diskussionsstand in Kenntnis gesetzt werden. Voraussichtlich am 27. November soll der Sachstand im Bau-,Umwelt- und Verkehrsausschuss der Stadt vorgestellt werden. „Ein fertiges Konzept, auf dessen Grundlage die Arbeiten beginnen könnten, wird aber noch nicht präsentiert“, versichert Wolfgramm. Die Planung werde danach weitere Zeit in Anspruch nehmen und die Maßnahmen würden weiter mit allen Beteiligten besprochen.

 
 

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