Mütter stellen in drei Kitas Notgruppen auf die Beine

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Die Stadt hofft auf Ende des Streiks: Die Lage für die Eltern hat sich sehr zugespitzt.

Hattingen..  Immer mehr Eltern wissen nicht mehr, wie sie die Kinderbetreuung privat organisieren sollen, und melden sich immer öfter bei der Stadt. Mütter und Väter helfen sich aber auch selbst – und stellen inzwischen in drei Kitas selbst Notgruppen auf die Beine.

Damit haben sie in der vierten Streikwoche der Erzieherinnen die Stadt überflügelt, was die Zahl der Einrichtungen mit Notgruppen angeht.

Wie berichtet, hatten sich Eltern in der Kita Oberwinzerfeld als erste den Schlüssel für die Kita abgeholt, nachdem die Stadt signalisiert hatte, sie auf eigene Verantwortung machen zu lassen. Es folgte in der vorigen Woche die Habichtstraße, wo Eltern die Betreuung ebenfalls privat organisierten. Neu hinzugekommen ist in dieser Woche die Kita Schreys Gasse.

Im Normalbetrieb laufen nach Auskunft der Stadt die Kindertageseinrichtungen An der Hunsebeck, Poststraße, Tippelstraße und Blankenstein weiter. Geschlossen hat das Familienzentrum Südstadt.

Notgruppen gibt es in der Kita Nordstraße – allerdings nicht am heutigen Dienstag – und im Familienzentrum Holthausen.

Die Stadt hofft auf eine Beendigung des Streiks am kommenden Donnerstag. „Die Lage hat sich für die Eltern sehr zugespitzt“, bestätigt Susanne Wegemann aus dem Pressebüro der Stadt.

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