Microclocks drehen Musikvideo

Hattingen..  Drei Tage mit TV-Schauspieler und professionellem Filmteam.

„Die nächtlichen Drehs waren ebenso spannend wie anstrengend“, sagt Jens Tetzner, Sänger der Band Microclocks. Die hat an drei Tagen ihr neues Video gedreht – Vorbote der Single „Is Anybody Out There?“, die im Sommer erscheinen soll. Es ist der nächste Schritt der Band in der Musikbranche. Das nächste Album ist für Herbst anvisiert.

Aktuell wird das Rohmaterial des Videos noch geschnitten und bearbeitet. Es soll noch Animationen geben. Wenn es fertig ist, soll es nach Wunsch der Band auch auf terristrischen Sendern zu sehen sein. „Wir wollen auch an Musiksender herantreten“, sagt Manager Tim Pixa. Und das Video damit nicht nur im Internet veröffentlichen.

Doch bis es soweit ist, zehrt Microclocks von den Dreharbeiten. Denn die waren lang und hart, auch wenn die Band nur Statist war. Aber die Arbeit am Video war auch professionell, wie Tim Pixa sagt. Und das hat die Band beeindruckt. Mit dabei: Schauspieler Dennis Scholz („Alles was zählt“, „Verbotene Liebe“) sowie ein Team mit Kameramann, Visagistin, Beleuchter und Regisseur Dimitri Nachtigal. Er hatte auch ihr letztes Video gedreht, mit dem sie den Preis Bestes Video beim Deutschen Rock & Pop Preis in Wiesbaden gewonnen haben.

An fünf Orten hat das Team gedreht. In einem Düsseldorfer Schwimmbad, in dem Hauptdarsteller Dennis Scholz abtauchte und unter Wasser gezogen wird. „Dennis Scholz war super“, sagt Pixa. Und auch Tetzner spricht von Vollprofis und sagt: „Jeder gab sein Bestes.“ In Hattingen haben sie auf dem Gelände der Henrichshütte gedreht. Und dafür den Luftschutzstollen für Verfolgungen genutzt. Eine weitere Szene zeigt die Band in einem alten Bus.

Sänger Jens Tetzner sagt zu den Dreharbeiten: „Als über dem Hüttengelände die Sonne aufging und es hieß „Drehschluss“, waren wir alle durchgefroren, hatten aber das gute Gefühl, die Grundlage für eine hervorragende Produktion geliefert zu haben.“

 
 

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