Liebeserklärung an den Stadtteil und einen netten Nachbarn

Für diesen Ausblick liebt Timo Ronge Winz-Baak.Foto:Timo Ronge
Für diesen Ausblick liebt Timo Ronge Winz-Baak.Foto:Timo Ronge
Lage von Winz-Baak verzaubert – und Helmut Böhm ist der gute Geist rund um den Albrechtweg in Holthausen.

Hattingen..  Seinem Partner, aber auch seinem Stadtteil kann man am Valentinstag ruhig mal eine Liebeserklärung machen.

Timo Ronge erklärt seine Verbundenheit zu Winz-Baak, weil er dort „die Nähe zur Ruhr“ genießt: „In wenigen Minuten sind wir mit unserem Hund auf dem Leinpfad und auf unserem Balkon können wird den Tag bei tollen Sonnenuntergängen ausklingen lassen“, schreibt er.

Helmut Böhm ist laut Arnhild Scheiermann der gute Geist im Holthauser Straßendreieck Am Hagen/Albrechtweg/Am Röhr. „Als ich vor 13 Jahren hierher zog, sah ich täglich einen überaus freundlichen Herrn, der quasi Tag für Tag in zwei Garagen gleichzeitig arbeitete, indem er reparierte, schnitzte, lötete, gestaltete und dabei herrliche Dinge erschuf, die nun beständig einen ebenso besonderen Garten und ein Haus schmücken.“ Einen Holz-Schutzengel hat Scheiermann bei sich stehen. Er bessere „einfach so“ Steinstufen mit Zement aus. Böhm schafft den Müll weg, der auf die Wiese geworfen wird, mäht Gras an den Rändern, schaufelt und schiebt Schnee, repariert Garagendächer, streut bei Glatteis, hilft, den Motor wieder anspringen zu lassen oder wenn Pflegebedürftige Hilfe brauchen, ist zur Stelle, wenn ein Badezimmerschrank aus der Wand bricht und auf dem Waschtisch hängt, programmiert das Fernsehprogramm, „hängt Tür und Tor ein, dichtet ab und gibt hilfreiche Tipps, ist für jeden da, der Begutachtung oder auch Beratung (auf allen Ebenen) braucht“. Jedenfalls, beteuert Scheiermann, weiß er nun, dass es „Zauberer nicht nur in Märchen“ gibt. Dafür sagt er: „Danke, Herr Böhm, danke auch Ihrer kreativen Frau“.

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