Kreisverkehr an der Königsallee kommt

Thomas Eiskirch.
Thomas Eiskirch.
Ausschreibung ist beendet. Baubeginn soll bereits im November sein. SPD freut sich für Pendler

Hattingen. Aus aktuellem Anlass fanden sich dieser Tage die Landtagsabgeordneten Prof. Rainer Bovermann (Hattingen) und Thomas Eiskirch (Bochum) mit Bürgermeisterin Dr. Dagmar Goch zu einem Ortstermin an der Kreuzung Königsallee/Kosterstraße ein. Grund dafür war die Nachricht, dass es nach vielen Jahrzehnten der Diskussion um den Ausbau der Kosterstraße, der vielgenutzten Verbindung zwischen Hattingen und Bochum, seit einigen Monaten endlich einen rechtskräftigen Planfeststellungsbeschluss der Bezirksregierung Arnsberg gibt und die Ausschreibung für den ersten Bauabschnitt, den Kreisverkehr an der Königsallee / Höhe Haarstraße sowie die Kreuzung Kemnader Straße, beendet ist. Spatenstich wird im November sein.

Goch und Bovermann ließen sich die endgültige Ausbauplanung vom Bochumer Kollegen Eiskirch erläutern.

Der geplante Kreisverkehr an der Königsallee / Haarstraße und der Ausbau der Kosterstraße stößt nicht nur bei den Bochumer Bürgern auf großes Interesse. Auch für Hattinger Pendler ist das Nadelöhr seit vielen Jahren ein Ärgernis. Andererseits gibt es auch Sorgen über die Zeit der Baumaßnahme für den Kreisel: Viele befürchten dann ein noch größeres Verkehrschaos.

Hier konnte Thomas Eiskirch, der sich bereits seit einigen Jahren für eine Lösung des Verkehrsproblems an diesem Kreuzungspunkt einsetzt, Entwarnung geben: „Der Landesbetrieb Straßenbau NRW wird die Baumaßnahmen in mehreren kleinen Abschnitten durchführen und damit sowohl Anwohner als auch Verkehrsteilnehmer, vornehmlich Pendler aus Hattingen, möglichst wenig belasten“, berichtete Eiskirch.

„Ich freue mich, dass es nun zu einer so guten Lösung kommt“, so Dagmar Goch. „Für Stiepel bedeutet dies einen echten Gewinn und auch die vielen Pendler aus Hattingen, Witten und Bochum können sich auf den Kreisverkehr und den Ausbau der Kosterstraße freuen.” Rainer Bovermann ergänzte: „Ich bin froh, dass es nach jahrelangem Ringen zur Umsetzung dieser notwendigen und sinnvollen Maßnahme kommt. Auch im politischen Raum ist dieses Projekt immer wieder diskutiert worden. Hier hat die Landesregierung die verkehrspolitischen Weichen richtig gestellt und sorgt endlich für die Entlastung von Anwohnern und Pendlern.“