Knotenpunkt im Netzwerk

Hattingen..  Gelsenwasser unterstützt den Verein „Hattingen solidarisch“.

Wenige Tage nach dem 100. Geburtstag des Rathauses hat es am Mittwoch noch ein Geschenk für die Stadt gegeben. Die Gelsenwasser AG überreichte im Rathaus einen Scheck an den Verein „Hattingen solidarisch“.

Auf Wunsch von Bürgermeisterin Dr. Dagmar Goch fließen 2500 Euro Spendengelder an den in diesem Jahr gegründeten Verein. Sie sagt: „Ich freue mich sehr, dass Gelsenwasser diese Wahl getroffen hat. ,Hattingen solidarisch’ ist ein Knotenpunkt im Netzwerk der Bürgerstadt.“

Eckart Capitain, Vertriebsleiter West bei Gelsenwasser: „Wir haben uns die Aufgabe gestellt, neben Steuern und Abgaben einen besonderen Beitrag für die Gesellschaft zu leisten und das ehrenamtliche Engagement der Bürger zu unterstützen. Gerne sind wir der Empfehlung von Frau Dr. Goch gefolgt und unterstützen ,Hattingen solidarisch’.“

Der noch junge Verein hat sich zum Ziel gesetzt, unbürokratisch Bürgern Hattingens zu helfen, die unverschuldet in eine Notlage geraten sind.

Bernd Loewe, Vorsitzender von „Hattingen solidarisch“, sieht den Übergabetermin im Rathaus als den erfreulichsten Termin des zu Ende gehenden Jahres. „Nach den Erhebungen des Kreises leben in Hattingen etwa 5300 Menschen in Armut – fast zehn Prozent. Bei uns melden sich Kranke, die in Not geraten sind, und wir arbeiten mit Schulen zusammen, die uns auf bedürftige Kinder hinweisen. Wir können jeden Euro gebrauchen und freuen uns sehr über die Unterstützung.“

Auf großes Interesse stießen die Berichte von Bernd Loewe über die weit reichende Arbeit des noch jungen Vereins. Vor allem die Kooperation mit der St.-Georgs-Förderschule, mit der man gemeinsam versucht, armen Kindern zu helfen, fand Beifall.

Bürgermeisterin Dagmar Goch erklärte hierzu: „Kindern, die bei Frost und Schnee in leichten Turnschuhen unterwegs sind, muss sofort geholfen werden. Der Verein spielt hier die Rolle der Feuerwehr, die Brände löscht. Die gesellschaftlichen Ursachen der Armut und ihre langfristigen Folgen muss die Politik ernst nehmen und als Problem lösen.“

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