Kinder backen Kekse neben der Bürgermeisterin

Lecker: Plätzchenzeit für die Klassen 2a und 2b der Grundschule Heggerfeld mit Lehrerin Jennifer Heinbruch in der Weihnachtsbäckerei.
Lecker: Plätzchenzeit für die Klassen 2a und 2b der Grundschule Heggerfeld mit Lehrerin Jennifer Heinbruch in der Weihnachtsbäckerei.
Foto: WAZ FotoPool
Die Weihnachtsbäckerei des Kinderschutzbundes ist jetzt täglich im Rathaus geöffnet, auch an den Wochenenden, bis zum 17. Dezember. Eine Betreuungsstätte ist die Backstube für bis zu 15 Mädchen und Jungen allerdings nicht. Kleine Kinder sollten von Eltern oder älteren Geschwistern begleitet werden.

Hattingen..  Hmm, das duftet so gut. Für Bürgermeisterin Dr. Dagmar Goch und ihre Mitarbeiter ist die Weihnachtsbäckerei im Rathaus eine Herausforderung – schließlich bekommt man sofort Lust, von den frisch gebackenen Plätzchen zu naschen. Die sind natürlich für die Kinder. „Aber manchmal klopft ein Kind bei mir an die Tür und schenkt mir einen Keks“, freut sich die Bürgermeisterin, die im Büro nebenan sitzt.

Jetzt ist die Weihnachtsbäckerei täglich von 16 bis 19 Uhr geöffnet, auch an den Wochenenden, bis zum 17. Dezember. Kinder lernen auf diese Weise nicht nur das Plätzchenbacken, sondern auch das Rathaus kennen. „Kinder sind sonst selten hier. Deshalb freuen wir uns besonders“, sagt die Bürgermeisterin und lacht, „die Kinder sehen, dass die Stadtverwaltung nicht nur Knöllchen vergibt“. In dem Zimmer, in dem sonst die Mitarbeiter tagen, stehen nun kleine Tische und Stühle. Am Kronleuchter hängen kleine Kochhandschuhe und Rührbesen. Zehn Kilogramm Teig sind für den ersten Tag bestellt. Die Bäckerei Nieland sponsert ihn.

Etwa 15 Kinder können gleichzeitig mit den helfenden Schülern und Studenten backen. Wenn einmal zu viele Kinder gleichzeitig zur Weihnachtsbäckerei wollen, können sie, während sie warten, in Büchern lesen. Die Stadtbibliothek stellt eine Kiste mit Geschichten bereit. An Wochenenden lesen Mitglieder des Kinderschutzbundes Weihnachtsgeschichten vor. Allerdings ist die Weihnachtsbäckerei keine Betreuungsstätte. „Versicherungstechnisch können wir das nicht gewährleisten“, sagt Georg Hartmann, der Geschäftsführer vom Stadtmarketing. Bei kleinen Kindern sollten deshalb ältere Geschwister oder die Eltern dabei bleiben.

 

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