Im Januar waren 35 Menschen mehr ohne Arbeit

Erwartungsgemäß war der Arbeitsmarkt im Januar von negativen saisonalen Aspekten geprägt. In Sprockhövel verzeichnete die Arbeitsagentur 573 Menschen als arbeitslos gemeldet.

Im Vergleich zu Vormonat bedeutet das einen Anstieg von 35 Personen. Im Bereich der Geschäftsstelle Gevelsberg, die auch für Sprockhövel zuständig ist, verzeichnete die Arbeitsagentur insgesamt 106 Arbeitslose mehr als im Dezember.

Damit stieg der Anteil von 5,5 auf 5,9 Prozent, womit er allerdings immer noch wesentlich niedriger liegt als die Durchschnittsquote im Kreis. Sie stieg im Januar von 7,0 auf 7,3 Prozent.

Für den Anstieg macht die Agentur vor allem einen Faktor verantwortlich: Zum Jahresende würden immer noch viele Arbeitsverhältnisse beendet oder seien entsprechend befristet, so Thomas Helm, Geschäftsführungsvorsitzender der Hagener Agentur. Der Anstieg im Januar sei immer der größte im ganzen Jahr.

Mittelfristig sieht Helm allerdings gute Aussichten. Das konjunkturelle Umfeld habe sich in den vergangenen Monaten verbessert. Eine, wenn auch nicht so wie ausgeprägt wie im Land spürbare, aber dennoch bemerkbare Belebung des Arbeitsmarktes im Frühling sei auch im Kreis möglich.

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