Gemeinsam gegen die Isolation

In ungezwungener Atmosphäre wird es ab dem 6. September für sozial schwächere Mitbürger ein Sozial-Frühstück geben.
In ungezwungener Atmosphäre wird es ab dem 6. September für sozial schwächere Mitbürger ein Sozial-Frühstück geben.
Foto: WAZ

„Wir möchten sozial schwächer gestellten Menschen eine Teilnahme an der Gesellschaft ermöglichen“, erklärt Bernd Loewe von Hattingen solidarisch, denn: „Diese Menschen leiden oft nicht nur unter materieller, sondern auch unter geistiger Armut. Sie haben das Gefühl, nicht mehr gebraucht zu werden, schämen sich für ihre Situation und isolieren sich von ihrer Umwelt.“

Aus diesem Grund entwickelten Bernd Loewe und Peter Dresia vom Café Sprungbrett gemeinsam die Idee eines Sozialfrühstücks: Ab Dienstag, 6. September, bietet das Café an jedem ersten und dritten Dienstag im Monat ein kostenloses Frühstück für Hattingerinnen und Hattinger an, die über ein geringes Einkommen verfügen oder auf staatliche Hilfen angewiesen sind. Denn: „Man rutscht heute sehr schnell in Hartz IV ab. Altersarmut ist oft die Folge“, erklärt Dresia.

Finanziell wird das Frühstück von Sponsoren unterstützt. Im Mittelpunkt stehe jedoch weniger das Essen, sondern viel mehr das Zusammensein:„Durch das Frühstück bieten wir den Leuten die Möglichkeit, andere Menschen kennenzulernen denen es ähnlich geht“, erklärt Peter Dresia und nickt. Das Café Sprungbrett ist Treffpunkt für ein gemischtes Publikum, die Atmosphäre ist ungezwungen, die günstigen Preise sind auf sozial schwächere Gäste abgestimmt. „Mit unserem Café haben wir einen geeigneten Ort für das Frühstück gefunden“, freut sich Dresia und fügt hinzu: „hier ist die Hemmschwelle für die Gäste geringer als anderswo“.

Neben dem Austausch in „gleichberechtigter Runde“ erhalten die Frühstücks-Gäste ebenfalls Informationen, Beratungen und Hilfen zu Themen wie Wohnungslosigkeit, Schuldnerberatung, Sucht oder Jobvermittlung. „Wir geben den Leuten Informationen, zu denen sie sonst keinen Zugang haben“, kündigt Dresia an. Zudem hoffe er, die Gäste könnten sich auch untereinander weiterhelfen.. „In erster Zeit müssen wir erstmal Geduld haben und brauchen einen langen Atem“, gibt Loewe zu bedenken.

„Wir sind sehr neugierig“, erklärt Dresia. Trotz aller Euphorie sei jedoch eines ganz klar: „Wir werden die materielle Armut der Menschen nicht ändern können“, weiß Bernd Loewe, „aber wir können beratend zur Seite stehen“.

„Wir möchten sozial schwächer gestellten Menschen wieder eine Teilnahme an der Gesellschaft ermöglichen“, erklärt Bernd Loewe von Hattingen solidarisch, denn: „diese Menschen leiden oft nicht nur unter materieller sondern ebenfalls unter geistiger Armut. Sie haben das Gefühl nicht mehr gebraucht zu werden, schämen sich für ihre Situation und isolieren sich von ihrer Umwelt.“ Aus diesem Grund entwickelten Bernd Loewe und Peter Dresia vom Café Sprungbrett gemeinsam die Idee eines Sozialfrühstücks: Ab Dienstag, 6. September bietet das Café, je am ersten und dritten Dienstag im Monat, ein kostenloses Frühstück für alle Hattingerinnen und Hattinger an, die über ein geringes Einkommen verfügen oder auf staatliche Hilfen angewiesen sind. Denn: „Man rutscht heute sehr schnell in Hartz IV ab, Altersarmut ist oft die Folge“, erklärt Peter Dresia, daher sei ihm das kostenlose Angebot ein großes Anliegen. Finanziell wird das Frühstück von Sponsoren unterstützt. Im Mittelpunkt des Frühstücks stehe jedoch weniger das Essen, sondern viel mehr das Zusammensein :„Durch das Frühstück bieten wir den Leuten die Möglichkeit, andere Menschen kennenzulernen denen es ähnlich geht“, erklärt Peter Dresia und nickt. Das Café Sprungbrett ist Treffpunkt für ein gemischtes Publikum, die Atmosphäre ist ungezwungen, die günstigen Preise sind auf sozial schwächere Gäste abgestimmt. „Mit unserem schönen Café haben wir einen geeigneten Ort für das Frühstück gefunden“, freut sich Dresia und fügt hinzu: „Hier ist die Hemmschwelle für die Gäste viel geringer als anderswo“. Außerdem hoffen Loewe und Dresia durch das gemeinsame Frühstück „einen lockeren Rahmen“ zu bieten und „Rituale“ zu schaffen. Neben dem Austausch in „gleichberechtigter Runde“ erhalten die Frühstücks-Gäste ebenfalls Informationen, Beratungen und Hilfen zu Themen wie Wohnungslosigkeit, Schuldnerberatung, Sucht oder Jobvermittlung. „Wir geben den Leuten Informationen, zu denen sie sonst keinen Zugang haben“, kündigt Dresia an. Zudem hoffe er, die Gäste könnten sich auch untereinander weiterhelfen. „In erster Zeit müssen wir aber erstmal Geduld haben und brauchen einen langen Atem“, gibt Bernd Loewe zu bedenken.

„Wir sind beide sehr neugierig“, sagt Dresia und lacht. Trotz aller Euphorie ist jedoch eines ganz klar: „Wir werden die materielle Armut der Menschen hier nicht ändern können“, weiß Bernd Loewe, „aber wir können beratend zur Seite stehen“.

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