Für Hattinger ist Bochum das Ziel Nummer eins

Die Mobilitätsstudie, die der Ennepe-Ruhr-Kreis erstellen ließ, zeigt die Wegebeziehungen innerhalb und außerhalb des Kreises. Zum einen lässt sich erkennen, dass die innerstädtischen Wege eine große Bedeutung haben. Zum anderen zeigt sich, dass bei die Stadtgrenzen überschreitenden Wegen insbesondere die Lage eine entscheidende Rolle spielt. So orientieren sich Einwohner aus dem nördlichen Kreisgebiet nach Essen, Bochum und Dortmund. Über die Hälfte des Verkehrs von Hattingen über die Stadtgrenze hinaus läuft nach Bochum oder nach Essen. Die Verkehrsbeziehungen innerhalb des Kreises sind dagegen vergleichsweise schwach ausgeprägt.

Mehr als jeder dritte Weg der Bürger im EN-Kreis ist kürzer als fünf Kilometer, über die Hälfte der Wege werden per Pkw zurückgelegt. Die Studie zeigt: Wenn nur zehn Prozent dieser kurzen Autowege auf umweltfreundlichere Verkehrsträger verlagert würden, könnte der CO2-Ausstoß jährlich um 7000 Tonnen reduziert werden. Bei einer Verlagerung dieser Pkw-Fahrten auf alternative Verkehrsmittel um 50 Prozent würden fast 35 500 Tonnen CO2 eingespart; also acht Prozent aller verkehrsbedingten Emissionen. Grafik: Planersocietät

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