Fünf starke Hattingerinnen ausgezeichnet

Starke Frauen (v. l.): Bürgermeisterin Dr. Dagmar Goch mit Gretel Peuckert, Monika Pahl (nahm die Ehrung für Ella Spychalski entgegen) Monika Bregenstroth (für Emmy Kruppke), Merve Tugcu und Sarah Musolff.
Starke Frauen (v. l.): Bürgermeisterin Dr. Dagmar Goch mit Gretel Peuckert, Monika Pahl (nahm die Ehrung für Ella Spychalski entgegen) Monika Bregenstroth (für Emmy Kruppke), Merve Tugcu und Sarah Musolff.
Foto: Fischer / Funke Foto Services
Die Ehrung fand anlässlich des Frauentages beim Empfang des Frauentreffs im Alten Rathaus statt

Hattingen hat starke Frauen: Unter dieses Motto stellte der hiesige Frauentreff seine Veranstaltung anlässlich des 104. Internationalen Frauentages am Sonntagvormittag im Alten Rathaus.

Bei dem traditionellen Empfang mit anregenden Gesprächen zum Thema sowie einer Begrüßungsrede von Bürgermeisterin Dagmar Goch, in der diese ihre Freude über die „pünktlich zum Internationalen Frauentag verabschiedete Frauenquote“ offenbarte sowie an die Anwesenden appellierte, sich als Frau Spitzenämter zuzutrauen, wurden erstmals auch gleich fünf starke Hattinger Frauen ausgezeichnet.

Zu diesen gehören neben Emmy Kruppke, 1978 verstorbener Namensgeberin des Awo-Seniorenzentrums in Welper, auch Gretel Peukert (85) und Ella Spychalski (87). Erstere war jahrzehntelang in der Ev. St.-Georgs-Gemeinde aktiv, engagierte sich über drei Jahrzehnte in der Ev. Frauenhilfe, noch heute macht sie mit bei der Offenen Kirche, ist tätig als „Grüne Dame“ bei der Diakonie. Ella Spychalski hat sich derweil jahrzehntelang in die kath. Gemeinde St. Perer und Paul und die Hospizgruppe Omega Hattingen eingebracht, ist Initiatorin der Mehrgenerationshauses in der Südstadt, in dem sie seit 2010 lebt.

Und dann gibt es da noch zwei starke junge Hattingerinnen: Sarah Musolff und Merve Tugcu (beide 31), beim Kinderschutzbund aktiv. Dort organisieren sie Geburtstagsfeiern für Kinder, denen die Eltern ein solches Event nicht ermöglichen können. Und auch für die Zukunft haben sie noch viel vor – darunter in diesem Sommer ein Fest für Flüchtlinge. Ein starkes Signal, dass diese hier willkommen sind.

 

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