Frieden unter den Chören

Marlis Fry
Marlis Fry
Foto: WNM
Positive Entwicklung nach dem Chorstreit im Dezember.

Hattingen..  Die Wogen sind geglättet, der Chorstreit Vergangenheit. „Wir haben uns ausgesprochen und pflegen eine gute Zusammenarbeit unter den Chören“, betont Marlis Fry vom Initiativausschuss Hattinger Chöre. Noch im Dezember hatte ein offener Brief hohe Wellen geschlagen in der Hattinger Chorlandschaft: Gemeinsam mit Burkhard Kneller vom Kreischorverband hatte sich Fry an das städtische Kulturbüro sowie die Kirchengemeinden St. Peter und Paul und St. Georg gewandt und auf die existenzbedrohende Situation der Chöre aufmerksam gemacht.

„Bei Konzerten lassen sie zunehmend auswärtige Chöre in Hattingen auftreten“, heißt es im Brief. Bei Beate Schiffer, Dezernentin für Kultur stieß der offene Brief ebenso auf Unverständnis wie bei den städtischen Chören. Besonders die folgende öffentliche Diskussion sei so nicht beabsichtigt gewesen, so Burkhard Kneller später.

„Die Art und Weise, auf die Probleme der Chöre aufmerksam zu machen war vielleicht unglücklich“, überlegt Marlis Fry rückblickend und betont die positiven Entwicklungen seit Dezember. „Wir haben inzwischen mit allen Seiten Gespräche geführt, sei es mit der Dezernentin, dem Kulturbüro, den Chören oder Gemeinden“, erklärt Fry – Besonders mit dem Kulturbüro arbeite der Initiativausschuss Hattinger Chöre eng zusammen: „Wir sind auf einem guten Weg.“

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