Frida Gold kommen mit neuem Album - jetzt auf Englisch

Alina Süggeler von der Band Frida Gold
Alina Süggeler von der Band Frida Gold
Foto: WAZ FotoPool / Ingo Otto
Die Single „Run Run Run“ ist bereits auf dem Markt. Am 23. Oktober kommt „Frida Gold“, der Nachfolger des Nummer-1-Albums „Liebe ist meine Religion“.

Hattingen.. Die Nummer 3 liegt bald in den Re­galen: Die Hattinger Band Frida Gold veröffentlicht am 23. Oktober ihr neues Album „Frida Gold“ (Warner). Die Single „Run Run Run“ ist bereits erhältlich.

Und das ist auch schon die markanteste Veränderung: Die neuen Songs der Hattinger Pop-Band sind auf Englisch. „Das war eine natür­liche Entwicklung“, erklärte Sängerin Alina Süggeler am ver­gangenen Wochenende in der Talkshow „Bettina und Bommes“. Im Schreibprozess während der Festivalsaison 2014 habe es die ersten Ideen auf Englisch gegeben – „das fühlte sich natürlich an“.

In den USA erfolgreich sein

Womöglich sind daran aber auch die Aufnahme-Arbeiten an ihrem zweiten Album vor mehr als zwei Jahren in Los Angeles Schuld. Denn damals hat die Band von den Amerikanern nicht selten gehört, dass ihre Musik auch in den Staaten erfolgreich sein könnte, wie Gitarrist Julian Cassel im WAZ-Gespräch verraten hat. Und so gibt es nun „Burn The Boats“, „Touch The Sky“ oder „My Love Is Me“.

Und eben „Run Run Run“, das Alina gemeinsam mit Andi Weizel live im Fernsehen spielte. Eingängig wie immer, mit vielen „Yeaha-ehe-ehay!“-Parts. Man darf gespannt sein, wie der Song bei den Fans ankommt.

Alina Süggeler ist nach wie vor der Mittelpunkt der Band. Sie zieht die Blicke auf sich, sie sorgt für die Schlagzeilen. Zum Beispiel durch die immer wechselnden Frisuren. Zurzeit sind die Haare etwa raspelkurz – sollen aber auch so bleiben. „In der Vergangenheit war das die Suche nach mir selbst und meiner Identität, die Suche nach meinem Äußeren, das zu meinem Inneren passt“, erzählte sie im NDR. „Und das hat sich jetzt durchgesetzt.“

Auf dem Gymnasium kennengelernt

Als Schülerin auf dem Gymnasium Holthausen hat Alina Mitschüler und Gitarrist Julian Cassel kennengelernt – und seitdem gemeinsam mit ihm Musik gemacht. Andi Weizel, mit dem sie zwischendurch liiert war und bei dessen erstem Kind sie nun Patentante wird, und Schlagzeuger Tommi Holtgreve kamen später hinzu.

Im Jahr 2011 sind Frida Gold durchgestartet. Ihr Debüt „Juwel“ verkaufte sich mehr als 140 000 Mal (und erreichte damit Gold-Status); die Single ­„Wovon sollen wir träumen“ wurde unter anderem vom ZDF als Titelsong für die Frauenfußball-WM 2011 im eigenen Land ausgewählt. Im Talk verriet sie allerdings, dass sie den Song heute nicht mehr hören könne.

2013 wurde es dann noch besser: „Liebe ist meine Religion“ schoss an die Spitze der deutschen Album-Charts. Nun kommt also die dritte Platte, „Frida Gold“ betitelt. Bleibt abzuwarten, ob ihr Lauf damit weiterhin anhält.

 
 

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